Schüßler Salze

Probleme mit der Blase

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Nicht nur in der akuten Phase, sondern auch zur Langzeittherapie einer Zystitis werden Schüßler Salze eingesetzt. Sie können die Beschwerden nachhaltig lindern.

Einmal in der Hitze zuwenig getrunken, den nassen Badeanzug nicht schnell genug gewechselt oder schlicht und einfach verkühlt: Eine Blasenentzündung kündigt sich an. Brennen beim Wasserlassen, häufige Toilettenbesuche und Unterleibskrämpfe sind die Symptome. Nicht selten beeinträchtigt eine Zystitis das Wohlbefinden und vielfach stellt sich ein regelrechtes Krankheitsgefühl mit Abgeschlagenheit und leichtem Fieber ein.

Rechtzeitig behandeln  Ist die Blase lediglich gereizt, was vor allem durch vermehrtes Wasserlassen und leichtes Brennen gekennzeichnet ist, leistet die sofortige Anwendung von Nr. 3 Ferrum phosphoricum gute Dienste. Hier ist allerdings unbedingt auf eine ausreichend hohe Dosierung zu achten: 20 und mehr Tabletten über den Tag verteilt gelutscht wirken entzündungshemmend und können oft Schlimmeres vermeiden.

Auch sollte bereits in diesem Stadium die Blasenschleimhaut gestärkt werden. Nr. 4 Kalium chloratum und Nr. 8 Natrium chloratum mit jeweils zwölf Tabletten sind hier hilfreich. Zusätzlich ist natürlich deutlich auf die Wichtigkeit der Flüssigkeitszufuhr hinzuweisen und eventuell eine naturheilkundliche Unterstützung, beispielsweise durch Präparate mit Goldrutenextrakt, anzubieten.

Wenn es richtig brennt  Häufig ist die Entwicklung einer Blasenentzündung nicht mehr aufzuhalten. Die Einnahmeempfehlungen richten sich nun nach den wichtigsten und stärksten Symptomen. Blut im Urin, hohes Fieber und sehr ausgeprägte Unterleibsschmerzen müssen immer ärztlich überwacht und betreut werden.

Die Zeit bis zum Arztbesuch kann aber wirkungsvoll überbrückt und die ärztliche Therapie unterstützt werden. Das Entzündungssalz Nr. 3 Ferrum phosphoricum spielt auch in diesem Stadium die zentrale Rolle und die hohe Dosierung von – je nach Entzündungsgrad – 20 bis 40 Tabletten am Tag ist ebenfalls zu beachten. Auch bei moderatem Fieber bis 38,8 ° C ist Nr. 3 Ferrum phosphoricum die richtige Wahl.

Daneben hilft auch die Nr. 8 Natrium chloratum im Akutfall. Dieses Salz regelt den Flüssigkeitshaushalt und trägt zur Regeneration der Blasenschleimhaut bei. Unterleibskrämpfe behandelt man am besten durch die, ebenfalls hoch dosierte, Einnahme von Nr. 7 Magnesium phosphoricum.

Wiederkehrende Beschwerden  Viele Frauen werden mehrmals pro Jahr von Blasenentzündungen geplagt. In diesen Fällen ist es ratsam, in der beschwerdefreien Zeit eine Blasenstärkung mithilfe eines kurmäßigen Einnahmeplans durchzuführen: Nr. 1 Calcium fluoratum, Nr. 3 Ferrum phosphoricum, Nr. 8 Natrium chloratum und Nr. 9 Natrium phosphoricum werden hier kombiniert und über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten mit jeweils täglich sieben Stück über den Tag verteilt gelutscht oder in stillem Wasser aufgelöst und schluckweise getrunken.

In hartnäckigen Fällen sollte das Ergänzungssalz Nr. 16 Lithium chloratum mit täglich fünf Tabletten für die Dauer von vier Wochen zusätzlich genommen werden.

Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Die PTA IN DER APOTHEKE 09/09 auf Seite 49.

Tanja Sinzig-Huskamp, tanja.sinzig@gmx.net

Stichworte: Blase, Blasenentzündung, Dr. Schüßler, Ferrum phosphoricum, Homöopathie, Kalium chloratum, Magnesium phosphoricum, Mineralsalze, Natrium chloratum, Schüssler Salze, Schüßler Salze, Zystitis

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