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Kaum zu glauben, aber wahr: Die Versorgung mit Nahrungsfolat ist in Deutschland nach wie vor ungenügend. Zusätzlich ist der Bedarf an Folat über die Nahrung in Schwangerschaft und Stillzeit erhöht, er ist jedoch über die Ernährung alleine nur selten zu erreichen. Deshalb wird Frauen mit Kinderwunsch und Schwangeren empfohlen, zusätzlich Folsäure zu supplementieren. Aber nur jede zehnte Frau mit Kinderwunsch nimmt in Deutschland Folsäure bzw. Folat in Form von Supplementen zu sich.
Um das Potential für die Primärprävention in der Mutterschaftsvorsorge optimal zu nutzen, ist eine wiederholte Beratung zur Mikronährstoffversorgung erforderlich und ausgesprochen wichtig. Die Prophylaxe mit Folsäure/Folat wird von vielen Frauen leider noch zu selten und nicht rechtzeitig genug vor der Konzeption wahrgenommen. Dabei käme dies dem ungeborenen Kind zu Gute: Eine genügend hohe mütterliche Zufuhr von Folsäure kann die Häufigkeit von Neuralrohrdefekten oder Fehlbildungen des Herzens reduzieren.
Benedikta Springer
Den vollständigen Artikel finden Sie hier oder auch auch in Die PTA IN DER APOTHEKE 06/09 ab Seite 30.
Das Kurzquiz lesen Sie hier oder auch in Die PTA IN DER APOTHEKE 06/09 auf Seite 25. Einsendeschluss war der 30.06.09.
Benedikta Springer
Stichworte: DHA, Docosahexaensäure, Fisch, Folat, Folsäure, Fötus, Missbildungen, Nahrungsergänzungsmittel, Neuralrohrdefekt, Omega-3-Fettsäuren, Prophylaxe, Schwangerschaft, Stillen, Stillzeit, Supplement, fetus, schwanger