Vitalstoffe

Jod

Foto: © Visionär /www.fotolia.com
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Die gute Nachricht: Deutschland gehört nach den Kriterien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nicht mehr zu den Jodmangelgebieten. Trotzdem kann es in einigen Fällen zu einer Unterversorgung mit diesem essenziellen Spurenelement kommen.

Der Mikronährstoff Jod ist Baustein der Schilddrüsenhormone Tetrajodthyronin (Thyroxin, T4) und Trijodthyronin (T3). Beide Hormone sind für psychisches Wohlbefinden sowie für Energiehaushalt, Knochenbildung, Gehirnreifung und Wachstum wichtig. Für eine normale Entwicklung ist Jod daher bereits im Mutterleib nötig, denn ab der 12. Schwangerschaftswoche beginnt die kindliche Schilddrüse nämlich selber mit der Produktion von Schilddrüsenhormonen.

Nach der Geburt steigt der Jodbedarf weiter an. Jugendlichen und Erwachsenen empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung eine tägliche Zufuhr von 200 Mikrogramm Jod, ab dem 51. Lebensjahr 180 Mikrogramm.

Dr. Petra Kreuter

Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Die PTA IN DER APOTHEKE 05/09 ab Seite 76.

Petra Kreuter

Stichworte: Ernährung, Jod, Jodmangel, Jodversorgung, Kropf, Schilddrüse, Spina bifida, Spurenelemente, Struma, Vitalstoffe

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