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| Foto: © Gesundheitsforschung / www.bmbf.de |
Lippenherpes ist lästig, sieht unschön aus und ist hoch ansteckend. Bis zu 90 Prozent der Weltbevölkerung sollen mit dem Auslöser, dem Herpes- simplex-Virus, infiziert sein. Etwa jeder dritte Bürger hat wiederholt mit Lippenherpes-Ausbrüchen zu kämpfen. Mit Docosanol (Erazaban®, Healthcare Brands International) ist jetzt auch in Deutschland ein Wirkstoff zugelassen, der in den USA bereits seit einigen Jahren auf dem Markt ist.
Docosanol ist ein langkettiger Alkohol. Er soll verhindern, dass die lipidumhüllten Herpesviren (HSV Typ 1) in die Zellen eindringen, wo sie sich vermehren. Der genaue Wirkmechanismus ist unbekannt. Wie üblich sollte man bereits bei ersten Anzeichen eines Lippenherpes-Ausbruchs, also zum Beispiel einem Kribbeln, Jucken oder Brennen, damit beginnen, die betroffene Stelle etwa alle drei Stunden einzucremen, insgesamt fünfmal täglich.
Dr. Thomas Meißner
Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Die PTA IN DER APOTHEKE 04/09 ab Seite 22.
Thomas Meißner
Stichworte: Acetylcholin, Antiepileptika, Augeninnendruck, Circadin, Diacomit, Docosanol, Dravet-Syndrom, Epilepsie, Erazaban, Fesoterodin, Glaukom, Harndrang, Herpes simplex, Lacosamid, Melatonin, NEUE ARZNEIMITTEL 2009, Neuzulassungen, Prostaglandin-Analoga, SMEI, Schlafstörungen, Stiripentol, Taflotan, Tafluprost, Toviaz, Vimpat, grüner Star, neue Arzneimittel, überaktive Blase