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Der Verlust der Stille

Beethoven, Schumann, Luther, van Gogh: Sie alle hörten Klänge, die auf kein äußeres Schallereignis zurückzuführen waren.

Solche Ohrgeräusche heißen Tinnitus: Menschen hören ein Pfeifen oder Zischen, ein Tuten, Dröhnen, Klirren oder Rauschen. Die Geräusche können ein- oder beidseitig auftreten, laut oder leise, vorübergehend oder chronisch, rhythmisch oder durchgängig tönen. Der Deutschen Tinnitus-Liga zufolge leiden gegenwärtig rund drei Millionen Deutsche unter diesen Beschwerden, bei vielen von ihnen sind sie chronisch.

Manche Menschen können ganz gut mit ihrem Tinnitus leben, doch bei 800 000 Betroffenen verursacht er massive Probleme. Werden die Ohrgeräusche zu einer schweren Belastung, kann es zu Konzentrations- und Einschlafstörungen, Reizbarkeit, depressiven Phasen, Angststörungen und einer Einschränkung der sozialen Kontakte kommen.

Dr. Claudia Mauelshagen

Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Die PTA IN DER APOTHEKE 03/09 auf Seite 47.

Claudia Mauelshagen

Stichworte: Ohren, Ohrensausen, Ohrgeräusche, Tinnitus

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