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Handelt es sich bei klassischen Chemotherapeutika um Zellgifte, die zwar vor allem bösartige Tumorzellen vernichten, jedoch auch gesunde Zellen des Körpers in Mitleidenschaft ziehen, bremsen „zielgerichtete Therapien“ (targeted therapies) das Krebswachstum auf andere Weise. Diese neuen Substanzen sind auf einzelne Schwachpunkte bösartiger Zellen gerichtet, zum Beispiel bestimmte Rezeptoren oder Enzyme, die diese Zellen zum Überleben und Ausbreiten brauchen. Möglich gemacht hat diese Entwicklung die moderne Grundlagenforschung. Wissenschaftler können immer besser die individuellen Krebsgeschwülste beschreiben, molekularbiologisch charakterisieren, wie Fachleute sagen.
Dr. Thomas Meißner
Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Die PTA IN DER APOTHEKE 03/09 ab Seite 30.
Thomas Meißner
Stichworte: Abarelix, Arzneimittel, Brustkrebs, Brustkrebstherapie, Chemotherapie, Darmkrebs, Darmkrebstherapie, Fosaprepitant-Dimeglumin, Herceptin, Ivemend, Krebs, Krebstherapie, Lapatinib, Leukämie, Leukämietherapie, NEUE ARZNEIMITTEL 2009, Nilotinib, Onkologie, Panitumumab, Plenaxis, Prostatakrebs, Tasigna, Trastuzumab, Tyverb, Vectibix, neue Arzneimittel