Interview

»Es geht um die optimale Therapie«

Prof. Dr. med. Harald RenzMit der kalten Jahreszeit kommen auch die Erkältungsviren. Doch nicht jeder Schnupfen oder Husten wird durch sie verursacht. Die größte Konkurrenz: Allergene. Prof. Dr. med. Harald Renz erläutert die Behandlung aller gischer Erkrankungen.

DIE PTA: Was ist der Unterschied zwischen allergischem und Erkältungsschnupfen?

Renz: Die Allergie ist eine Entzündung an den Schleimhäuten als Antwort auf eine Überreaktion auf eigentlich harmlose Umweltbestandteile wie Pollen, Tierhaare und Hausstaubmilben. Hat ein Patient direkten Kontakt mit diesen Allergenen, kommt es zu anfallsartigen, plötzlichen Beschwerden mit Niesattacken, laufender Nase, tränenden Augen, Luftnot und Juckreiz.

Fieber und andere typische Erkältungszeichen wie Kopf- und Gliederschmerzen treten dabei in der Regel nicht auf. Der Katzenallergiker hat also immer dann Beschwerden, wenn er mit Katzenallergenen in Kontakt kommt. Beim Heuschnupfenpatienten sind sie abhängig vom jeweiligen Pollenflug. Für den Hausstaubmilbenallergiker sind nachts und morgens die Beschwerden im Bett ganz typisch.

Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Die PTA IN DER APOTHEKE 11/08 ab Seite 24.

Stichworte: Allergene, Allergie, Allergiebehandlung, Husten, Hyposensibilisierung, Interview, Kurzzeitdesensibilisierung, Schnupfen, allergische Reaktionen

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