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Foto: Rainer Jensen/ |
Versuche im Zell- und Tiermodell haben nun die positive Wirkung auf das Gedächtnis gezeigt: Ein optimal eingestellter Magnesiumspiegel verbessert zum Beispiel deutlich die Plastizität der Synapsen und die Erinnerungsleistung des synaptischen Netzes in Hippocampus-Zellkulturen. In Studien mit Ratten vermochte eine ergänzende Gabe des Mineralstoffes entscheidend dem altersbedingten Gedächtnisverlust entgegenzuwirken. Magnesium ist ein wichtiger Cofaktor bei der Regulierung der an der Plastizität beteiligten Rezeptoren. Es trägt sowohl dazu bei, den Rezeptor bei Erregung zu öffnen, als auch ihn wieder zu schließen, um ihn so gegen störendes Hintergrundrauschen zu schützen.
Die Studie: Liu, G.: Enhancement of Memory by brain Mg. European Magnesium Meeting, Paris 2008; Nationale Verzehrstudie 2008: www.was-esse-ich.de/uploads/media/NVSII_Ergebnisbericht_Teil2.pdf. Quelle: European Magnesium MeetingStichworte: Gedächtnis, Gehirn, Magnesium, Mineralstoffe