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»Es geht um Leben und Tod«

Prof. Theo DingermannProf. Theo Dingermann testet seine Studenten im Hörsaal mit dem TED-System wie Günther Jauch bei „Wer wird Millionär?“ Auch sonst hat er viele originelle Ideen. Was Phytopharmaka betrifft, ist er der Meinung: Wer mitreden möchte, muss sich ständig fort- und weiterbilden.

DIE PTA: Welches sind die wichtigsten Qualitätskriterien für Phytopharmaka?

Diese Arzneimittel besitzen in Deutschland generell einen sehr hohen Standard, da die Qualität das ist, was am nachhaltigsten getestet wird und wohl auch am besten getestet werden kann. Bei den beiden anderen arzneimittelrelevanten Kriterien – Wirksamkeit und Unbedenklichkeit – tut man sich deutlich schwerer. So geht man bei der Unbedenklichkeit erstaunliche Wege, wenn man beispielsweise auf den normalen Vertriebsweg über die Apotheke verzichtet. Denn bei solchen Phytopharmaka, die nicht apothekenpflichtig sondern freiverkäuflich sind, verzichtet man seitens des Gesetzgebers auch auf die Wirksamkeit und empfiehlt aus Gründen des „Verbraucherschutzes“ zu niedrige Tagesdosen, die nicht wirken können. Fazit: Qualität ist nicht das Problem bei Phytopharmaka.

Wie kann man die Wirksamkeit beurteilen?

Zunächst müssen hier die Monographien erwähnt werden, die von der Kommission E, von ESCOP oder der WHO erarbeitet wurden. Eine Apotheke, die Phytopharmaka ernst nimmt, sollte die entsprechenden Monographie-Sammlungen in ihrer Handbibliothek griffbereit haben.

Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Die PTA IN DER APOTHEKE 10/08 ab Seite 32.

Elke Engels

Stichworte: Dingermann, Interview, Phytopharmaka, pflanzliche Arzneimittel

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