Diabetes

Moderne Therapie

Foto: Igor Kalamba/www.fotolia.de
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Reichen orale Antidiabetika bei Typ-2-Diabetikern nicht mehr aus, um den Blutzuckerspiegel zu regulieren, muss Insulin zugeführt werden. Mittels verschiedener Präparate versucht man, die Wirkung des körpereigenen Hormons möglichst gut nachzuahmen.

Insulinanaloga sind dem menschlichen Hormon ähnlich, weisen jedoch in ihrer chemischen Struktur einige Unterschiede auf. Im Vergleich zum natürlichen Humaninsulin werden bestimmte Aminosäuren ausgetauscht, entfernt oder andere Reste angefügt. Dies führt zu unterschiedlichen Eigenschaften.

Das Ziel dabei ist, der physiologischen Glukoseregulation möglichst nahezukommen. Zum Beispiel kann der kurzfristige Insulinanstieg eines gesunden Menschen nach dem Essen mit einem kurzwirksamen Insulinanalogon imitiert werden. Analoga haben hier den Vorteil, schneller zu wirken als ein subkutan injiziertes Humaninsulin. Sie können direkt vor dem Essen gespritzt werden, da sie innerhalb von zehn Minuten wirken. Der Ess-Spritz-Abstand entfällt. 09/08

Marion Hofmann-Aßmus

Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Die PTA in der Apotheke 09/08 auf Seite 34.

Marion Hofmann-Aßmus

Stichworte: Analoginsuline, Behandlung, Blutzucker, Diabetes, Diabetes Typ 2, Insulin, Insulinanaloga, Insulinanalogon, Therapie, Typ-2-Diabetes, Typ-2-Diabetiker, analoga

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