Osteoporose

Knochenarbeit

Foto: Rene Drouyer /www.fotolia.de
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Ein gesundes Skelett ist nicht selbstverständlich, man muss schon etwas dafür tun. Hätten Dinosaurier Milchprodukte verzehrt, wäre die Evolution vielleicht anders verlaufen. Kalziumreiche Ernährung und regelmäßige Bewegung im Freien sind wichtig.

Hierzulande sind laut Münchner Osteoporose-Diagnostik- und Therapiezentrum derzeit acht bis zehn Millionen Frauen und Männer betroffen. „Knochenschwund“ hat sich zur teuren Volkskrankheit entwickelt. Frakturen sind vorprogrammiert und bedürfen meist langwieriger ärztlicher Behandlung – häufig mit Krankenhausaufenthalt. Bei Osteoporose baut der Knochen verstärkt Gewebe ab, verliert so an Stabilität und Elastizität. Typisch sind schmerzhafte Knochenbrüche von Oberschenkelhals, Wirbelkörpern und Unterarm.

Dabei ist die Krankheit kein Schicksal, das jeden älteren Menschen automatisch treffen muss. Wer in den ersten 30 Lebensjahren reichlich Knochenmasse aufbaut, kann im Alter lange davon zehren. Dazu bedarf es kalzium-, Vitamin-D- und Vitamin-K-reicher Lebensmittel sowie regelmäßiger Bewegung.

Freund oder Feind?

Lebenslang finden im Knochen Prozesse des An-, Neu- und Umbaus statt. Die maximale Knochenmasse ist zwischen dem 30. und 35. Lebensjahr erreicht. Mit 40 Jahren nimmt sie jährlich minimal ab, das ist ganz natürlich. Eine Osteoporose deutet auf einen Abbau hin, der das natürliche Maß weit überschreitet. 08/08

Kirsten Metternich

Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Die PTA in der Apotheke 08/08 ab Seite 28.

Kirsten Metternich

Stichworte: Kalzium, Knochen, Knochendichte, Knochenschwund, Knochensubstanz, Osteoporose, Vitamin D, Vitamin K

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