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| Foto: Yuri Arcurs/ www.fotolia.de |
Venenerkrankungen entstehen infolge einer Wand- beziehungsweise Bindegewebsschwäche. Diese kann erblich oder altersbedingt sein. Auch hormonelle Einflüsse (Schwangerschaft, Einnahme der Pille), entzündliche Prozesse, Bewegungsmangel und Übergewicht sind mögliche Ursachen.
Bei einer Schwäche der Venenwände sind diese nicht mehr stabil genug, sie verlieren ihre Elastizität und werden überdehnt. In den geweiteten Gefäßen können die Venenklappen nicht mehr richtig schließen. Es kommt zum Rückfluss des Blutes, Krampfadern werden sichtbar. Bewegungsmangel verstärkt das Problem, da die Muskelpumpe, die den Blutrückfluss zum Herzen unterstützt, nicht genügend arbeitet. Staut sich das Blut in den Venen, wächst der Druck auf deren Wände. Es kommt zur Verfestigung des Gewebes und zur Ödembildung.
Erste Anzeichen einer Venenerkrankung sind: abendliches Schweregefühl in den Beinen, Schwellungen der Knöchel, Spannungsgefühl, nächtliche Wadenkrämpfe sowie erweiterte Gefäße an Oberund Unterschenkeln. 07/08
Birte Kasperzik
Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Die PTA in der Apotheke 07/08 ab Seite 30.
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Birte Kasperzik
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