Pharmaforschung

Mendels Vermächtnis

Foto: Boehringer Ingelheim
Foto: Boehringer Ingelheim
Erinnern Sie sich noch an die Mendelschen Regeln? Vor rund 150 Jahren legte der Augustinermönch damit die Grundlagen der Züchtung von Pflanzen. Und das kommt uns auch bei therapeutisch genutzten Drogen zugute.

Gregor Mendel untersuchte die Vererbung von Merkmalen durch Kreuzungsversuche an Erbsenpflanzen. Seine Veröffentlichungen, die ausschließlich auf Beobachtungen und statistischer Analyse beruhten, wurden zunächst kaum beachtet. Erst als 40 Jahre später andere Botaniker zu den gleichen Ergebnissen kamen, erinnerte man sich wieder an ihn. Mittlerweile waren die Chromosomen als Träger des Erbguts bekannt, sodass man die Mendelschen Regeln mit der Chromosomentheorie verbinden konnte. Heute sind sie fester Bestandteil der klassischen Genetik.

Hat Ihre Katze schon mal Junge bekommen, und alle sahen gleich aus? Dann traf die erste Mendelsche Regel zu: Werden zwei Individuen (Parental- oder P-Generation), die sich in nur einem Merkmal unterscheiden, für das sie jeweils homozygot sind, gekreuzt, dann sind die Nachkommen der ersten Generation (Tochter- oder Filialgeneration F1) uniform, also bezogen auf das untersuchte Merkmal gleich. 07/08

Sabine Bender

Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Die PTA in der Apotheke 07/08 auf Seite 20.

Sabine Bender

Stichworte: Arzneipflanzen, Bauchschmerzen, Butylscopolamin, Duboisia, Duboisiapflanze, Genetik, Genotyp, Gregor Mendel, Heterosiseffekt, Mendel, Mendelsche Regeln, Pharmaforschung, Phänotyp, Scopolamin, Züchtung von Arzneipflanzen

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