Arzneipflanzen

Drei für den Magen

Süßholz. Foto: www.naturganznah.com
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Gastrointestinale Probleme waren einst eine Domäne der Phytotherapie. Da wurde mit Kamille gerollt, Lakritze gekaut und mit Pfefferminztee kuriert. Und wie sieht es heute aus? Welchen Stellenwert haben Kamille, Süßholz und Bittere Schleifenblume?

Bei einem pH-Wert von eins bis zwei herrschen im Magen eher unwirtliche Verhältnisse, und wenn das Organ nicht durch eine Schleimschicht hervorragend vor der Säure geschützt wäre, würde es sich selbst verdauen. Durch ein Missverhältnis zwischen schützenden und schädigenden Faktoren kann es jedoch zu vorübergehenden oder chronischen Beschwerden und zu ernsthaften Erkrankungen kommen. Das Spektrum reicht von der Magenschleimhautreizung bis zum -geschwür.

Das jahrelange Herumdoktern mit pflanzlichen und säurebindenden Arzneimitteln bei Magenbeschwerden (chronischer Gastritis oder sogar Geschwüren) ist nicht mehr „state of the art“. 06/08

Susanne Poth

Den vollständigen Artikel finden Sie in Die PTA in der Apotheke 06/08 ab Seite 26.

Susanne Poth

Stichworte: Arzneipflanzen, Bisabolol, Bittere Schleifenblume, Carbenoxolon, Flavonoidglykoside, Gastritis, Glycyrrhiza glabra, Glycyrrhizinsäure, Iberis amara, Kamille, Lakritze, Magen, Magenbeschwerden, Magengeschwür, Magenmuskulatur, Magenprobleme, Matricaria chamomilla, Phytotherapeutika, Phytotherapeutikum, Phytotherapie, Reizmagen, Senfölglykoside, Süßholz, Süßholzwurzel, Verdauungsprobleme, Zwölffingerdarmgeschwüre, entzündungshemmend

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