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| Foto: Grünenthal |
Lungenhochdruck macht sich durch Atemnot, teilweise bereits bei geringer körperlicher Belastung, Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Brustschmerzen bemerkbar. Fachleute sprechen von pulmonaler arterieller Hypertonie (PAH). Bei diesen Patienten ist der Blutdruck in den Arterien der Lunge zu hoch. Auslöser können Bindegewebs- oder angeborene Herzerkrankungen sein, manchmal bleibt die Ursache unklar. Nach Bosentan und Sildenafil steht seit Januar 2007 (Zulassung bereits 2006) mit Sitaxentan (Thelin™, Encysive) eine weitere Therapieoption zur Verfügung.
Die Substanz hat einen Orphan-Drug-Status, ist also unter den besonderen Bedingungen zugelassen worden, die für seltene Erkrankungen gelten. An den Ursachen der PAH kann man mit den derzeit verfügbaren Arzneimitteln nichts ändern, wohl aber die Symptomatik bessern. Die meisten Patienten bekommen unter der Therapie besser Luft und können sich körperlich mehr belasten, wie Studien ergeben haben. 06/08
Thomas Meißner
Den vollständigen Artikel finden Sie in Die PTA in der Apotheke 06/08 ab Seite 20.
Thomas Meißner
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