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Schätzungen zufolge haben 1,6 Millionen Menschen in Deutschland einen Body-Mass-Index (BMI) von 18,5 und niedriger. Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Laut Ergebnissen der im Januar 2008 veröffentlichen Nationalen Verzehrstudie im Auftrag des Gesundheitsministeriums ist der Anteil untergewichtiger Mädchen zwischen 14 und 17 Jahren deutlich gestiegen und liegt bei fast zehn Prozent. Dies hängt oft mit psychischen Essstörungen wie Magersucht und Bulimie zusammen.
Bei vielen Mädchen gilt es als chic, bereits mit 13 Jahren Diäterfahrungen zu verbuchen. Auch betagte Senioren kämpfen oft mit Untergewicht. Hier können bereits leichte Infektionen oder Erkrankungen dazu beitragen, dass Gewicht verloren geht. Sehr schlanke Senioren haben nichts, wovon sie zehren können. In diesem Alter ist deshalb ein „gesundes Speckpölsterchen“ (BMI bis 27) ein guter Schutz. 05/08
Kirsten Metternich
Den vollständigen Artikel finden Sie in Die PTA in der Apotheke 05/08 ab Seite 57.
Kirsten Metternich
Stichworte: Bulimie, Essstörungen, Untergewicht, Zunehmen, untergewichtig