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| Foto: www.naturganznah.com Rosskastanie |
Auch wenn Krampfadern, Besenreiser und defekte Venenklappen durch pflanzliche Ödemprotektiva nicht rückgängig gemacht werden können und sie auch keine Kompressionstherapie ersetzen sollten, so gibt es doch gute Argumente für einen frühzeitigen Einsatz von Phytopharmaka. Sie gelten als zweites Standbein im Therapieregime der chronischen Veneninsuffizienz (CVI). Da pflanzliche Helfer bei den Patienten – insbesondere in den ersten Stadien der CVI – deutlich besser ankommen als die Kompressionstherapie, ist die Compliance auch höher.
Werden sie frühzeitig eingesetzt, können sie funktionelle Störungen lindern und den Krankheitsverlauf verlangsamen. Sinnvoll ist ihr prophylaktischer Einsatz unter anderem bei beruflicher und genetischer Disposition, bei müden, schweren Beinen im ersten Stadium der Veneninsuffizienz und für Patienten, die keine Kompressionsstrümpfe tragen können, wie es beispielsweise bei gleichzeitig bestehender Polyarthritis der Fall ist. In den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie werden solche Präparate empfohlen, für die in klinischen Prüfungen eine antiexsudative und ödemprotektive Wirksamkeit eindeutig belegt wurde. 05/08
Susanne Poth
Den vollständigen Artikel finden Sie in Die PTA in der Apotheke 05/08 ab Seite 46.
Susanne Poth
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