Schmerzgedächtnis

Moderne Therapien

Foto: Takeda Pharma
Foto: Takeda Pharma
Zwischen sechs und sieben Millionen Bundesbürger leiden unter chronischen Schmerzen. Besonders fatal ist die Ausprägung eines Schmerzgedächtnisses. Wer in der Apotheke darüber mit fundiertem Wissen informiert, kann seinen Kunden wertvolle Hilfe leisten.

Phantomschmerzen brachten Wissenschaftler vor Jahrzehnten auf die Idee, es müsse eine Art Schmerzgedächtnis existieren, erklärte Dr. med. Hubert Miles, Anästhesist am Schmerzzentrum Frankfurt am Main, im Gespräch mit „Die PTA in der Apotheke“.

Heute weiß die Medizin, dass es Areale im Gehirn gibt, die für die Empfindungsfähigkeit bei Berührung oder Schmerzreizen verantwortlich sind. Diese Bereiche können ihre Funktion verändern, was Fachleute als Plastizität des Gehirns bezeichnen. Bei andauernden Reizen zum Beispiel strukturiert sich das Gehirn so um, dass es auch ohne äußeren Anlass reagiert. Die Folge: Selbst wenn die Ursache des Schmerzes beseitigt ist, hält dieser weiter an. 05/08

Bernd Jung

Den vollständigen Artikel finden Sie in Die PTA in der Apotheke 05/08 auf Seite 16.

Bernd Jung

Stichworte: Amitriptylin, Analgetika, Doxepin, Gehirn, NSAR, Phantomschmerz, Schmerz, Schmerzen, Schmerzgedächtniss, Therapie, Therapie bei Phantomschmerzen, WHO-Stufenschema, nichtsteroidale Antirheumatika, topische NSAR

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