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| Foto: Takeda Pharma |
Phantomschmerzen brachten Wissenschaftler vor Jahrzehnten auf die Idee, es müsse eine Art Schmerzgedächtnis existieren, erklärte Dr. med. Hubert Miles, Anästhesist am Schmerzzentrum Frankfurt am Main, im Gespräch mit „Die PTA in der Apotheke“.
Heute weiß die Medizin, dass es Areale im Gehirn gibt, die für die Empfindungsfähigkeit bei Berührung oder Schmerzreizen verantwortlich sind. Diese Bereiche können ihre Funktion verändern, was Fachleute als Plastizität des Gehirns bezeichnen. Bei andauernden Reizen zum Beispiel strukturiert sich das Gehirn so um, dass es auch ohne äußeren Anlass reagiert. Die Folge: Selbst wenn die Ursache des Schmerzes beseitigt ist, hält dieser weiter an. 05/08
Bernd Jung
Den vollständigen Artikel finden Sie in Die PTA in der Apotheke 05/08 auf Seite 16.
Bernd Jung
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