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Allergien nehmen in den letzten Jahren immer weiter zu. Inzwischen hat jeder dritte Deutsche mindestens einmal in seinem Leben Probleme mit diesen überschießenden Immunreaktionen, die sich häufig gegen normalerweise ungefährliche Stoffe wie Tierhaare, Blütenpollen oder Nahrungsbestandteile richten. Die Bandbreite der Symptome reicht von tränenden Augen und laufender Nase bis hin zu Hautausschlägen und Atemnot.
Die Ursache ist eine Fehlregulation und überschießende Abwehrreaktion des Immunsystems. Es unterscheidet grundsätzlich zwischen körpereigenen und -fremden Stoffen und kann normalerweise die fremden Substanzen (Antigene) in harmlose und gefährliche einordnen. Dass der Körper auf Giftstoffe reagiert, scheint einleuchtend. Bei einer Allergie jedoch stuft das Immunsystem ungefährliche Substanzen wie Pollen oder Tierhaare als gefährlich ein und bildet daraufhin zu viele Antikörper. Dadurch werden im Organismus Substanzen wie Histamin freigesetzt, die allergische Symptome verursachen. Bereits kleine Mengen eines Allergens können nun zu heftigen Reaktionen wie Hautausschlägen, Niesanfällen, Fließschnupfen, Bindehautreizungen, Übelkeit oder Atemnot führen. 04/08
Birte Kasperzik
Den vollständigen Artikel finden Sie in Die PTA in der Apotheke 04/08 ab Seite 62.
Weitere Informationen zum Thema Biochemie nach Dr. Schüßler finden Sie hier.
Birte Kasperzik
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