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| Foto: DAK/Schläger |
Brauchen wir noch neue Antihypertensiva? Ja, sagen Kardiologen. Denn es geht nicht darum, „Kosmetik“ zu betreiben, also irgendwie den Blutdruck herunter zu bringen und dann damit zufrieden zu sein. Letztlich sollen schwere Folgeerkrankungen der Hypertonie wie Herzinfarkt und Schlaganfall verhindert werden, die Langzeitbehinderungen nach sich ziehen oder gar tödlich enden können. Das können Blutdrucksenker – abhängig von vielen individuellen Einflussfaktoren – unterschiedlich gut. Eine noch recht junge Frau mit mäßig erhöhtem Druck benötigt beispielsweise ein anderes Medikament als eine Diabetikerin mit Hypertonie. Insofern begrüßt die Fachwelt stets neue Wirkstoffe, die die Palette an Optionen vergrößert und eine noch individuellere, maßgeschneiderte Therapie ermöglicht.
Bluthochdruck
Mit Aliskiren (Rasilez®, Novartis Pharma) gibt es seit September 2007 in Deutschland erstmals einen oral einzunehmenden Reninhemmer. Das Renin-Angiotensin- System (RAS) des Körpers ist oft maßgeblich am Entstehen und Aufrechterhalten der Bluthochdruckkrankheit beteiligt. 04/08
Thomas Meißner
Den vollständigen Artikel finden Sie in Die PTA in der Apotheke 04/08 ab Seite 36.
Thomas Meißner
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