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| Foto: Zaubernuss www.naturganznah.com |
Für die Behandlung von Hauterkrankungen wurden 25 Heilpflanzen von der Kommission E positiv beurteilt. Sie zeigen ein breites Wirksamkeitsspektrum, das von antimikrobiell, adstringierend, juckreizstillend, entzündungs- und sekretionshemmend bis hin zur Förderung der Wundheilung reicht. Doch weil es an modernen wissenschaftlichen Studien fehlt und bei manchen Pflanzen die Angst besteht, dass sie Allergien, phototoxische Reaktionen oder Kontaktekzeme auslösen könnten, spielen sie in der Schulmedizin eher eine untergeordnete Rolle.
In der Praxis ist es jedoch so, dass allergologische und toxische Nebenwirkungen durch phytotherapeutische Externa erstaunlich selten vorkommen. Für den Einsatz pflanzlicher Dermatika spricht weiterhin, dass die Gesamtextrakte von Pflanzen oft synergistisch wirken, sich also in ihrem Zusammenspiel ergänzen, dadurch besser wirksam sind und seltener Nebenwirkungen hervorrufen als die Reinsubstanzen. Letztlich sollte auch der Wille des Patienten nicht aus den Augen verloren werden: So wünschen sich laut Umfrage des Bundesverbandes der Neurodermitiskranken von 5000 Befragten 98 Prozent mehr naturheilkundliche Behandlungsangebote. 04/08
Susanne Poth
Den vollständigen Artikel finden Sie in Die PTA in der Apotheke 04/08 ab Seite 22.
Susanne Poth
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