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| Foto: Sandoz Pharmaceuticals GmbH |
Von nah und fern waren sie in die Ludwigs- Maximilian-Universität München geströmt: Patienten mit Osteoporose, Angehörige oder einfach Menschen, die sich über diese Volkskrankheit informieren wollten. Knapp acht Millionen Deutsche sind von dieser Krankheit, auch als „Knochenschwund“ bekannt, betroffen – die Mehrzahl davon sind Frauen nach den Wechseljahren. Denn das weibliche Geschlechtshormon Östrogen hemmt in jungen Jahren den Knochenabbau, wird aber im Laufe der Wechseljahre in immer geringeren Mengen produziert.
Als Folge dieses Östrogenmangels wird Knochensubstanz vermehrt abgebaut, was das Risiko von Brüchen erheblich steigert. Hauptbestandteil unseres Skeletts ist der Mineralstoff Kalzium, der dafür sorgt, dass sie hart und belastbar werden und bleiben. Es muss über die Nahrung zugeführt werden, wobei ein Erwachsener etwa 1000 bis 1500 Milligramm pro Tag braucht, um einen optimalen Kalziumspiegel aufrecht zu erhalten. Für die Aufnahme des Minerals im Darm ist auch Vitamin D wichtig, das in der Haut unter dem Einfluss der UV-Strahlen des Sonnenlichts gebildet wird. Bewegung ist ein weiterer Faktor, der starke Knochen fördert und so einer Osteoporose vorbeugt. 03/08
Walter Fischer
Den vollständigen Artikel finden Sie in Die PTA in der Apotheke 03/08 ab Seite 73.
Walter Fischer
Stichworte: Kalzium, Knochen, Knochendichte, Knochenschwund, Osteoporose, Senta BERGER, Vitamin D, Welt-Osteoporose-Tag