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Bedrückte Stimmung, Appetit- und Schlaflosigkeit, fehlendes Interesse an der Arbeit und dem sozialem Umfeld, vermindertes Selbstwertgefühl – bei etwa vier Millionen Menschen in Deutschland sind dies Symptome einer Krankheit: Depression. Betroffen sind oft Menschen in einem Lebensabschnitt höchster Produktivität. Stress, Konflikte oder einschneidende Erlebnisse können Auslöser von Depressionen sein, wobei heute so gut wie immer auch von inneren Faktoren bei der Krankheitsentstehung ausgegangen wird, zum Beispiel Dysbalancen in der Konzentration bestimmter Botenstoffe (Serotonin, Noradrenalin) im Gehirn.
Depression
Die Pharmakotherapie ist eine der Säulen bei der Behandlung von Menschen mit Depressionen; die Palette der Wirkstoffe umfasst ein weites Spektrum an pharmakologischen Angriffspunkten. Neu hinzu gekommen ist Anfang 2007 Bupropionhydrochlorid als Tablette mit veränderter Wirkstofffreisetzung (Elontril®, GlaxoSmithKline). Dabei handelt es sich um einen Noradrenalin-Dopamin-Wiederaufnahmehemmer, der besonders für antriebsarme und zurückgezogene Patienten mit Depressionen geeignet ist. 03/08
Thomas Meißner
Den vollständigen Artikel finden Sie in Die PTA in der Apotheke 03/08 ab Seite 65.
Thomas Meißner
Stichworte: Alzheimer, Antidepressivum, Bupropionhydrochlorid, Cholinesterase, Chorea Huntington, Depression, Elontril, Epilepsie, Exelon, Inovelon, Invega, LSG, Lennox-Gastaut-Syndrom, Nitoman, OROS-System, Paliperidon, Rivastigmin, Rufinamid, Schizophrenie, Tetrabenazin, neue Arzneimittel