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Ruhezittern und Muskelsteifigkeit, unsicherer Gang und eine allgemein verlangsamte Bewegungsfähigkeit – das sind die vier Hauptsymptome der Parkinsonschen Erkrankung, die meist zwischen dem 50. und dem 65. Lebensjahr beginnt. Ursache ist ein Mangel an Dopamin aufgrund der Zerstörung von Nervenzellen im Gehirn, die diesen chemischen Boten (Neurotransmitter) produzieren. Die Therapie zielt daher darauf ab, den Mangel durch Medikamente zu ersetzen beziehungsweise den Abbau des noch vorhandenen Botenstoffes zu vermindern.
Dopaminagonisten
Lange Zeit war L-Dopa, die Vorstufe des Neurotransmitters, das Medikament der ersten Wahl in der Parkinsontherapie. Die aktuellen Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) sehen hingegen bei Patienten unter 70 Jahren ein Präparat aus der Gruppe der Dopaminagonisten als Mittel der ersten Wahl vor. Diese Verbindungen imitieren die Wirkung des Neurotransmitters und ersetzen so seine Funktionen, ohne den Dopaminstoffwechsel direkt zu beeinflussen. Doch wie alle Medikamente haben auch sie Nebenwirkungen. 03/08
Walter Fischer
Den vollständigen Artikel finden Sie in Die PTA in der Apotheke 03/08 auf Seite 64.
Walter Fischer
Stichworte: Dopamin, Dopaminagonisten, Dopaminstoffwechsel, L-Dopa, Morbus Parkinson, Parkinson, Piribedil