Neue Arzneimittel II

Infektionen

Foto: Alois Müller
Foto: Alois Müller
Die Bedrohung unserer Gesundheit durch Mikroben ist nicht gebannt. Die Vorstellung vergangener Jahrzehnte, als man glaubte, mit Impfungen und Antibiotika alle Infektionskrankheiten endgültig zu besiegen, ist nicht eingetroffen. Innovationen sind gefragt.

Es ist viel gewonnen, wenn wir Bakterien und Viren weitgehend in Schach halten. Und das kann funktionieren, wie die Neuzulassungen des Jahres 2007 beweisen. Sie betrafen schwere und chronische Infektionen: Hepatitis, Aids sowie Hautinfektionen und invasive Mykosen.

Hepatitis

Etwa 500 000 Menschen in Deutschland sind chronisch mit Hepatitis-B-Viren (HBV) infiziert. Jeder Dritte davon entwickelt im Verlauf der Erkrankung eine Leberzirrhose (Umbau und Verhärtung der Leber) oder erkrankt an Leberkrebs. Dieses Risiko lässt sich reduzieren, wenn antiviral behandelt wird.

Mit dem Nukleosidanalogon Telbivudin (Sebivo®, Novartis Pharma) gibt es seit Mai 2007 eine neue Therapieoption, mit der die Hepatitis-B-Virusvermehrung im Körper gehemmt werden kann. Zugelassen ist es für Erwachsene mit kompensierter Lebererkrankung, wenn bei ihnen nachgewiesen ist, dass eine HBV-Vermehrung stattfindet sowie eine aktive Leberentzündung vorliegt und/oder Leberumbauprozesse vonstatten gehen. 02/08

Thomas Meißner

Den vollständigen Artikel finden Sie in Die PTA in der Apotheke 02/08 ab Seite 18.

Thomas Meißner

Stichworte: AIDS, Altargo, Anidulafungin, Antibiotikasalbe, Bakterien, Candida, Celsentri, Darunavir, Ecalta, Echinocandine, HBV, HIV, Hepatitis, Hepatitis B, Hepatitis C, Infektionen, Maraviroc, Pilzinfektionen, Pleuromutilin, Pleuromutiline, Prezista, Retapamulin, Retroviren, Sebivo, Systemische Pilzinfektionen, Telbivudin, Viren, neue Arzneimittel

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