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| Foto: DAK / Wigger |
Die saisonale Grippe (Influenza) ist unter anderem deshalb problematisch, weil sie jedes Jahr mit etwas unterschiedlicher Symptomatik daherkommt. Mal steht der Husten im Vordergrund, mal der feuerrote, schmerzende Rachen. In der Regel kommen bohrende Kopfschmerzen, hohes Fieber und schwere Gliederschmerzen hinzu. „Das einzig sicher auftretende Zeichen einer Influenza ist das starke Krankheitsgefühl“, erklärt der Allgemeinmediziner Dr. Peter Lehmann aus Gräfelfing.
Typisch ist der rasante Beginn. Klagen Kunden, dass sie schon seit Tagen Halsschmerzen haben und müde sind, so kann es sich kaum um eine Influenza handeln. Denn diese reißt die Menschen schlagartig aus dem Tagesgeschehen: Innerhalb von wenigen Stunden, häufig fast von einer Minute zur nächsten kommt es zu hohem Fieber, begleitet von schwerem Krankheitsgefühl. Kommen Kunden derart krank in die Apotheke, ist ihnen nur zu raten, schnellstmöglich einen Arzt aufzusuchen. Der Infizierte ist hochansteckend für seine Mitmenschen.
Während man bis dato hauptsächlich von einer Tröpfcheninfektion beim Sprechen, Husten oder Niesen ausging, zeigen neuere Untersuchungen, dass viele Infektionen durch Hautkontakt zustande kommen. „Etwa die Hälfte der Übertragungen erfolgt durch Schmierinfektionen“, betont der Arzt und Naturwissenschaftler Prof. Dr. Dr. Alexander S. Kekulé aus München. 01/08
Marion Hofmann-Aßmus
Den vollständigen Artikel finden Sie in Die PTA in der Apotheke 01/08 ab Seite 60.
Marion Hofmann-Aßmus
Stichworte: Grippe, Grippeepedemie, Grippeimpfung, Grippewelle, Influenza, Neuraminidase, Neuraminidasehemmer, Oseltamivir, Zanamivir