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| Fotos: l, m: Fuchs Gewürze GmbH, r.:www.bilderbox.com |
Zimt, Anis und Ingwer – diese Gewürze und Heilmittel riechen, schmecken und wirken unterschiedlich, haben aber einiges gemeinsam. Sie enthalten ätherische Öle, erleichtern die Verdauung und dürfen bei der Zubereitung des Weihnachtsgebäcks nicht fehlen.
Zimt, Anis und Ingwer – diese Gewürze und Heilmittel riechen, schmecken und wirken unterschiedlich, haben aber einiges gemeinsam. Sie enthalten ätherische Öle, erleichtern die Verdauung und dürfen bei der Zubereitung des Weihnachtsgebäcks nicht fehlen.Weihnachten steht vor der Tür. Die Vorbereitungen laufen. Es duftet schon aus allen Ecken nach Selbstgebackenem. Gewürze wie Zimt, Anis und Ingwer rufen in uns festliche Stimmung und weihnachtliche Gefühle hervor. Doch sie leisten noch mehr. Sie verfügen über heilende Wirkstoffe und manche haben in der letzten Zeit für Furore gesorgt.
Krieg der Sterne – Zimt (Cinnamomum zeylanicum)
„Zimtsterne!“, seufzte König Bleifuß der Verbogene im Kindermusical „Der Ritter Rost feiert Weihnachten“. „Die gab’s bei uns früher auch immer!“ Wir wissen nicht, warum es bei dem freundlichen König heute keine Zimtsterne (bzw. Zinnsterne) mehr zu Weihnachten gibt. In deutschen Haushalten wurden sie im letzten Jahr auf jeden Fall nur sehr zurückhaltend genossen, denn die Verbraucherzentralen rieten davon ab, häufig Zimtgebäck zu essen. Der Grund: Sie enthalten relativ hohe Mengen an Cumarinen und gelten deshalb als leberschädigend. Bereits bei 100 Gramm Zimtsternen sei die laut Aromaverordnung zulässige Höchstmenge von 2,0 mg/kg Lebensmittel erreicht oder sogar überschritten. 12/07
Susanne Poth
Den vollständigen Artikel finden Sie in Die P.T.A. in der Apotheke 12/07 ab Seite 71.
Susanne Poth
Stichworte: Anis, Arzneipflanzen, Cinnamomum zeylanicum, Cumarin, Estragol, Gingerole, Illicium verum, Ingwer, MHCP, Methylhydroxychalconpolymere, Phytotherapie, Pimpinella anisum, Shogaole, Sternanis, Zimt, Zingiber officinale, leberschädigend