Kontrastmittel

Der Blick in den Körper

Foto: www.med.uni-marburg.de
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Sie werden beim Röntgen, in der Sonografie und bei der Magnetresonanztomografie eingesetzt. Ohne diese Mittel wären viele der modernen bildgebenden Diagnoseverfahren buchstäblich kontrastarm. Aber nicht alle Menschen vertragen sie.

Sie werden beim Röntgen, in der Sonografie und bei der Magnetresonanztomografie eingesetzt. Ohne diese Mittel wären viele der modernen bildgebenden Diagnoseverfahren buchstäblich kontrastarm. Aber nicht alle Menschen vertragen sie.

Viele Organe und Gewebe des Körpers sind in der radiologischen Diagnostik schwer voneinander zu unterscheiden. Durch den Einsatz von Kontrastmitteln ist eine Differenzierung zwischen einzelnen Strukturen sowie zwischen gesundem und krankem Gewebe häufig erst möglich. In der Röntgendiagnostik verwendet man röntgenpositive oder -negative Kontrastmittel.

Röntgenpositive Mittel verringern aufgrund ihrer hohen Dichte die Strahlendurchlässigkeit. Die damit gefüllten Strukturen erscheinen auf dem Röntgenbild hell. Hierzu zählen bariumsulfathaltige wasserunlösliche Suspensionen. Diese werden oral zur Darstellung bei Funktionsstörungen des Magens (Sodbrennen, Krämpfe), Magenschleimhautentzündungen, Geschwüren, Tumoren, Aussackungen der Magenwände (Divertikel) oder Fremdkörpern sowie rektal zur Darstellung des Kolons verwendet. Die Untersuchung ermöglicht eine sehr genaue Darstellung des Magen-Darm-Trakts. Sie wird daher neben der heute gängigen Magen-Darm-Spiegelung immer noch durchgeführt. 12/07

Marion Hofmann-Aßmus

Den vollständigen Artikel finden Sie in Die P.T.A. in der Apotheke 12/07 ab Seite 49.

Marion Hofmann-Aßmus

Stichworte: Bariumsulfat, Kernspintomografie, Kontrastmittel, MRT, Magnetresonanztomografie, Röntgen, Röntgennegativ, Röntgennegative Kontrastmittel, Röntgenpositiv, Röntgenpositive Kontrastmittel, Röntgenpositive Mittel, Sonografie, bariumsulfathaltige wasserunlösliche Suspensionen, jodhaltige Röntgenkontrastmittel

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