Struma

Wenn die Hormone fehlen

Foto: Becel/Unilever Deutschland GmbH
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Deutschland GmbH
Schilddrüsenunterfunktionen sind in Deutschland weit verbreitet. Eine jodbewusste Lebensmittelauswahl könnte dem vorbeugen. Manchmal kann dadurch die Hormonlage derart verbessert werden, dass keine Substitution mit Medikamenten nötig ist.

Nach aktuellen Studien liegt bei etwa einem Drittel der Bundesbürger eine Schilddrüsenvergrößerung vor, knapp neun Prozent leiden unter einem Knoten in der Schilddrüse. Dadurch sind pro Jahr etwa 100 000 Operationen und 35 000 Radiojodbehandlungen notwendig, die das Gesundheitswesen mit knapp einer Milliarde Euro belasten.

Alarmierende Zahlen! Während Schulkinder in der Regel ausreichend mit Jod versorgt sind, nehmen Jugendliche und Erwachsene im Durchschnitt nur zwei Drittel der täglich von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfohlenen Jodmenge auf. Schwangere und Stillende – die Jod für zwei brauchen – haben ein noch größeres Defizit, wenn keine zusätzliche Prophylaxe mit Jodidtabletten erfolgt. Das bedeutet ein erhöhtes Risiko für Fehlgeburten und Entwicklungsstörungen beim Neugeborenen. Deshalb ist die erfolgreiche Jodmangelprophylaxe auch künftig angesagt. 12/07

Kirsten Metternich

Den vollständigen Artikel finden Sie in Die P.T.A. in der Apotheke 12/07 ab Seite 36.

Kirsten Metternich

Stichworte: Hypothyreose, Jod, Jodmangel, Jodsalz, Jodversorgung, Schilddrüse, Schilddrüsenhormone, Schilddrüsenunterfunktion, Struma

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