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| Foto: MAPA GmbH |
Am siebten Tag nach der Befruchtung nistet sich die Eizelle, die sich inzwischen schon mehrfach geteilt hat, in die Gebärmutterschleimhaut ein. In den nächsten zwei Monaten, die man als Embryonalphase bezeichnet, werden sämtliche Organsysteme angelegt. Mit dem Beginn der neunten Schwangerschaftswoche (man beginnt mit dem Zählen am ersten Tag der letzten Periode) wird der heranwachsende Organismus als Fetus bezeichnet. Er ist mit seinen drei bis dreieinhalb Zentimetern Länge und einem Gewicht von etwa 13 Gramm nun schon ein vollständiger Mensch, er muss nur noch wachsen und ausreifen.
Gefürchtete Neuralrohrdefekte
Der erste organbildende Vorgang in der Embryonalphase ist die Entstehung des Neuralrohrs. Er beginnt am 21. Tag nach der Befruchtung und ist bereits nach sieben Tagen mit der Schließung des Neuralrohres beendet. Das Neuralrohr ist eine Entwicklungsstufe des Zentralnervensystems, hieraus bilden sich dann Gehirn und Rückenmark. Kann dieser Vorgang nicht komplett abgeschlossen werden, so sind später Teile des Nervensystems nicht vollständig ausgebildet. Dies kann schwerste Entwicklungsstörungen von Gehirn, Rückenmark oder Wirbelsäule zur Folge haben. Neuralrohrdefekte zählen zu den gravierendsten und nach Herzfehlern und Lippen-Kiefer-Gaumenspalten zu den häufigsten angeborenen Fehlbildungen beim Menschen. 12/07
Sabine Bender
Den vollständigen Artikel finden Sie in Die P.T.A. in der Apotheke 12/07 ab Seite 27.
Sabine Bender
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