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| Foto: Peter-John Freeman/ iStockphotoTM |
Jeden siebten Bundesbürger plagen Beschwerden wie ein Rumoren im Bauch, Blähungen, Durchfall, Übelkeit, Schwindelgefühle, häufiges Luftaufstoßen, Koliken oder unreine Haut. Und das häufig nach dem Verzehr von Milch und Milchprodukten.
Typische Anzeichen einer Milchzuckerunverträglichkeit. Bei dieser Erkrankung – auch Laktoseintoleranz genannt – ist der Magen- Darm-Trakt dauerhaft oder auch nur vorübergehend nicht in der Lage, Milchzucker (Laktose) aus der Nahrung aufzunehmen und zu verdauen. In solchen Fällen wandert der Milchzucker unverdaut in den Dickdarm und verursacht hier die typischen Beschwerden. Nach Angaben der Staatlichen Beratungsstelle für Ernährung und Hauswirtschaft im bayerischen Hofheim, entwickeln etwa 75 bis 80 Prozent der Weltbevölkerung im Laufe ihres Lebens eine Laktoseintoleranz.
Drei Formen der Intoleranz
Die Laktoseintoleranz ist auf einen Mangel oder das Fehlen des Milchzucker- spaltenden Enzyms, die Laktase, zurückzuführen. Dieses Enzym wird beim Gesunden in der Dünndarmschleimhaut gebildet. Liegt eine Laktoseintoleranz vor, wird es weniger oder gar nicht gebildet, oder seine Aktivität verlangsamt. Das Enzym Laktase wird im Dünndarm benötigt, um Milchzucker in seine Bestandteile zu zerlegen und zu verdauen. 10/07
Kirsten Metternich
Den vollständigen Artikel finden Sie in Die P.T.A. in der Apotheke 10/07 ab Seite 50.
Kirsten Metternich
Stichworte: Eliminationsdiät, H2-Atemtest, Kuhmilch, Laktose, Laktosebelastungstest, Laktoseintoleranz, Milch, Milchprodukte, Milchzucker, Milchzuckerunverträglichkeit