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Zu hoher Druck im kleinen Kreislauf

Foto: N Joy Neish/iStockphotoTM
Foto: N Joy Neish/iStockphoto
Bluthochdruck in der Lunge kann ebenso gefährlich sein wie eine aggressive Krebserkrankung. Die pulmonale Hypertonie tritt teilweise bereits im Kindesalter auf oder reißt junge Erwachsene aus ihrem bislang normalen Leben. Die Diagnose erfolgt oft spät.

Nach der Geburt ihres zweiten Kindes fühlte sich Ulrike G., 38, schlapp; die alltäglichen Besorgungen erschöpften sie. Zunächst führte Ulrike das auf Schwangerschaft und Geburt zurück. Später wurde fälschlicherweise ein belastungsabhängiges Asthma diagnostiziert. Erst als sie nach körperlichen Anstrengungen zweimal ohnmächtig geworden war, stand die endgültige Diagnose fest: pulmonal arterielle Hypertonie (PAH), kurz Lungenhochdruck genannt.

Ursachen

Der kleine Blutkreislauf in der Lunge ist dafür verantwortlich, Kohlendioxid über die Lungenbläschen abzugeben und das Blut wieder mit Sauerstoff anzureichern. Wie der Druck im großen Blutkreislauf, kann auch dieser Blutdruck erhöht sein. Leider ist dies nur mit größerem technischen Aufwand festzustellen. Zugleich ist die Erkrankung unter Umständen äußerst gefährlich: Nur drei Jahre beträgt die Lebenserwartung eines Menschen mit der idiopathischen Form des Lungenhochdrucks – also bei unbekannter Ursache – wenn dieser unbehandelt bleibt. Damit ist die PAH ebenso bedrohlich wie etwa ein Karzinom der Bauchspeicheldrüse oder ein Lungenkrebs. 09/07

Thomas Meißner

Den vollständigen Artikel finden Sie in Die P.T.A. in der Apotheke 09/07 ab Seite 47.

Thomas Meißner

Stichworte: Bluthochdruck, Bosentan, Endothelin-Rezeptor-Antagonisten, Iioprost, Lunge, Lungenhochdruck, Lungenkreislauf, PAH, Prostazyklin, Sauerstoffversorgung, Sitaxsentan, idiopathischen PAH, kleiner Blutkreislauf, pulmmonale Hypertonie

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