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| Foto: Scenic Britain Ltd |
Der Hund hinkt, die Mieze hat eine Augenentzündung und das Kaninchen Zahnprobleme – oftmals können Tierbesitzer ihrem Liebling hier selbst viel Gutes tun und schulmedizinische Eingriffe mit sanften Methoden unterstützen. Denn genauso wie Menschen sprechen auch Tiere positiv auf Homöopathie, Phytopharmaka, Bach-Blüten-Extrakte oder Schüßler Salze an. Die Selbstmedikation bei Tieren wird immer beliebter, nicht zuletzt, weil auch die Kosten vor allem bei längerer Therapiedauer eine Rolle spielen. Wichtig ist jedoch, die Grenzen der Selbstmedikation zu erkennen und den Tierhalter – falls nötig – an den Tierarzt zu verweisen.
Homöopathie
Zu den heute bekanntesten sanften Heilmethoden zählt die Homöopathie. Sie wurde im 18. und 19. Jahrhundert von Samuel Hahnemann entwickelt. Gemäß dem Ähnlichkeitsprinzip soll zum Beispiel ein Mittel, das ähnliche Symptome wie Fieber hervorruft, eine fiebrige Krankheit heilen. Bei der Behandlung von Tieren mit homöopathischen Arzneien ist zu beachten, dass eine Reihe von Substanzen in den tiefen Verdünnungsstufen (meist bis einschließlich Potenz D3, Opium bis einschließlich D5) verschreibungspflichtig ist. Außerdem ist daran zu denken, dass für Tiere, die der Lebensmittelgewinnung dienen, besondere arzneirechtliche Vorschriften gelten. 09/07
Kirsten Schuster
Den vollständigen Artikel finden Sie in Die P.T.A. in der Apotheke 09/07 ab Seite 43.
Kirsten Schuster
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