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Die Last mit dem Zipperlein

Foto: Mondamin/Unilever Deutschland
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Unilever Deutschland
Zu gutes Essen und Trinken lässt bei entsprechender Veranlagung die Harnsäurewerte im Blut ansteigen. Auch die beste ärztliche Gichttherapie erzielt bei falscher Ernährung nicht die gewünschte Wirkung. Erklären Sie Ihren Kunden die Zusammenhänge.

In der Antike galt die Gicht als gerechte Strafe der Völlerei. Hippokrates beschrieb sie als typische Krankheit der Reichen, die sich eine üppige Ernährung mit viel Fleisch, Fisch und Alkohol leisten konnten. Heute ist aus dem Zipperlein der Wohlhabenden eine weitverbreitete Wohlstandskrankheit geworden. Gicht entsteht durch einen zu hohen Harnsäurespiegel im Blut.

Ärzte unterscheiden zwei Ursachen der Erkrankung: Die primäre und sekundäre Form. Die häufiger auftretende primäre Gicht ist eine angeborene Stoffwechselkrankheit. Sie entsteht durch eine Ausscheidungsstörung der Nieren. Bei der sekundären Form wird die Gicht durch verschiedene Begleiterkrankungen wie Tumore, Blutarmut, bei Diabetes durch Nierenfunktionsstörungen und bei gesunden Menschen durch zu harnsäurereiche Kost ausgelöst. Auch während des Fastens oder bei extremen Diäten tritt die sekundäre Form häufig auf. 08/07

Kirsten Metternich

Den vollständigen Artikel finden Sie in Die P.T.A. in der Apotheke 08/07 ab Seite 65.

Kirsten Metternich

Stichworte: Allorurinol, Colchicin, Gicht, Gichtanfall, Gichttherapie, Harnsäure, Harnsäurekristalle, Harnsäureproduktion, Harnsäurewerte, Hyperurikämie, NSAR, Purine, Zipperlein, kortisonfreie Antirheumatika (NSAR), primäre Gicht, sekundäre Gicht

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