Arthrose

Beweglich bleiben ist kein Zufall

Arthrose ist die weltweit häufigste Gelenkerkrankung. Vor allem betagte Menschen denken oft, der Knorpelabbau gehöre unabwendbar zum Alter. Tatsächlich kann man aber einiges tun, um Beschwerden und Beeinträchtigungen entscheidend zu verbessern.

Die Arthrose ist gekennzeichnet durch eine fortschreitende Degeneration des Gelenkknorpels mit gleichzeitigen Veränderungen des Knochens. Ausgangspunkt ist immer ein Schaden im Knorpelüberzug der Gelenkknochen. Darunter beginnt der Knochen sich zu verdichten: ein im Röntgenbild sichtbares Zeichen für das Frühstadium der Arthrose. Nun kann es viele Jahre dauern, während die Läsionen größer und tiefer werden, bis das Spätstadium des Knorpelabbaus erreicht wird. In diesem ist der Knorpel stellenweise vollständig abgescheuert, der Gelenkspalt verschwunden und die gegenüberliegenden Knochen reiben direkt aufeinander.

An den Gelenkrändern entstehen knöcherne Zacken (Osteophyten). Die Friktion der Knochen ruft starke Schmerzen und Entzündungsreaktionen hervor. Die Beweglichkeit des Gelenks wird dadurch eingeschränkt. Je frühzeitiger die Diagnose „Arthrose” gestellt wird, desto eher kann ein sinnvoller Ansatz gewählt werden, um den Funktionsverlust zu stoppen oder wenigstens deutlich zu bremsen. Ursachen Auslöser der Arthrose ist ein Missverhältnis zwischen der Belastungsfähigkeit eines Gelenks und seiner tatsächlichen Belastung. Sie kann prinzipiell in jedem Alter auftreten, meist aber liegt der Beginn – oft noch symptomlos – im dritten bis vierten Lebensjahrzehnt. Um das 70. Lebensjahr ist nahezu jeder davon betroffen, Männer und Frauen in etwa gleich häufig. Die P.T.A. in der Apotheke 03/07

Bernd Jung

Den vollständigen Artikel finden Sie in Die P.T.A. in der Apotheke 03/07 ab Seite 75.

Bernd Jung

Stichworte: Arthrose, Galaktolipid, Gelenke, Gelenkerkrankung, Gelenkknorpel, Hagebutte, Rosa Canina

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