© Clint Spencer / www.iStockphoto.com. Vielen kranken Menschen konnte die Delfintherapie bereits nachweisbare, signifikante Fortschritte in ihrer Entwicklung ermöglichen.
Schwimmende Therapeuten: Seit der Gründung 1995 hat dolphin aid bereits tausende Familien unterstützt und beraten.
Der Weg von dolphin aid ist untrennbar verbunden mit dem Schicksal von Tim. Der Sohn der Vereinsgründerin Kirsten Kuhnert ertrank in einem ungesicherten Swimmingpool. Notärzte gaben ihm zwar das physische Leben zurück – doch 16 Monate befand sich der Junge im Wachkoma. Letzte Hoffnung: Delfintherapie in Florida.
Tatsächlich ist es den Großen Tümmlern gelungen, die Mauer zu durchbrechen und Tim wiederzuerwecken. Dieses Ereignis war gleichzeitig die Geburtsstunde von dolphin aid e.V. Seit mittlerweile 15 Jahren fördert die Düsseldorfer Organisation alternative Therapiemöglichkeiten für kranke und behinderte Kinder und ermöglicht dazu den kleinen Patienten eine Delfintherapie.
Dabei erleben sie den engen Umgang mit den sozialen Tieren in einem naturnahen Lebensumfeld und können so zu einer Besserung ihrer individuellen körperlichen oder psychischen Probleme finden. Die Wirksamkeit der Delfintherapie konnte durch eine unabhängige, europäische, wissenschaftliche Studie im Jahr 2003 klar belegt werden.
Weitere Ziele des Vereins sind das Vorantreiben der Forschung, die Schaffung von Therapie- und Forschungseinrichtungen, die Anerkennung der Tiertherapie im deutschen Gesundheitswesen und somit auch die Kostenübernahme durch die Krankenkassen.
Seit 2007 fördern auch die STADA GmbH und deren Muttergesellschaft, die STADA Arzneimittel AG, als Hauptsponsoren die Organisation. „Wir haben uns bei der Zusammenarbeit mit dolphin aid bewusst auch einmal für eine Unterstützung einer nicht auf Arzneimitteln basierenden Therapiemethode entschlossen. Wir wollen damit unser ganzheitliches, nicht allein auf das Arzneimittel fixierte Verständnis von Gesundheit auch öffentlich dokumentieren“, kommentiert ein Sprecher der STADA Arzneimittel AG die Zusammenarbeit.
Weitere Informationen finden Sie unter www.dolphin-aid.de
Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Die PTA IN DER APOTHEKE 09/10 auf Seite 98.