
Exklusivität ist uns besonders wichtig“, betont Uwe Tschirschwitz, Herstellungsleiter im Hermes Werk in Wolfratshausen, „weil nur in der Apotheke eine kompetente Beratung stattfindet.“
So bleibt Qualität in guten Händen. Jedes Jahr werden viele Hundert Millionen Brausetabletten in deutschen Apotheken verkauft. Sie helfen als Hustenlöser bei der Osteoporose-Prophylaxe oder als Mittel gegen Wadenkrämpfe. Manche haben Arzneimittelstatus, andere sind Nahrungsergänzungsmittel. In jedem Fall aber sieht man den unscheinbaren Sprudelscheiben kaum an, wie viel Spitzentechnologie in ihnen steckt – welche fast immer von Hermes Arzneimittel kommt.
Brausetablette ist nicht gleich Brausetablette. Bei vermeintlich günstigen Tabletten außerhalb der Apotheke kann man immer wieder unangenehme Überraschungen erleben. Sie lösen sich häufig nicht gut auf, hinterlassen einen Schmierfilm im Glas und sind im angebrochenen Röhrchen nicht mehr lange stabil. Wie aber lassen sich Brausetabletten mit höchster Qualität für die Apotheke herstellen, die einen ungetrübten Genuss im Glas garantieren und lange haltbar sind? Das Geheimnis kennt Hermes Arzneimittel. Das über hundertjährige Unternehmen mit Sitz in München hat sich auf die Produktion von Arzneimittel-Brausetabletten und anderen festen, innovativen Darreichungsformen spezialisiert.
Die Formel lautet: Viel Hightech und viel Erfahrung – denn die Herstellung von Brausetabletten ist alles andere als einfach. Zentrale Bedeutung hat das weltweit einzigartige, patentierte TOPO-Granulationsverfahren. Dabei werden sämtliche Wirkstoffe, Aromen und die brausenden Komponenten der späteren Tablette in einem bis zu vier Stunden währenden, hochtechnischen Prozess zu einem homogenen und trockenen Granulat verwandelt. In den Granulat-Tabletten sind die Inhaltsstoffe ganz gleichmäßig verteilt und sie enthalten immer exakt die gleiche Wirkstoffmenge. Und der Wirkstoff löst sich auch vollständig auf – das heißt, die auf der Verpackung angegebene Menge wird vom Patienten auch tatsächlich mit dem Getränk aufgenommen.
Über eine Milliarde Brausetabletten verlassen die Hermes Werke jährlich. Dabei wird nicht nur für Hermes Eigenmarken wie Biolectra® oder Cevitt® produziert, sondern auch im Auftrag mehrerer Dutzend weiterer Pharma-Unternehmen - vom Mittelständler bis zu internationalen Großkonzernen. Immer jedoch nur für Präparate, die es ausschließlich in der Apotheke gibt. Übrigens: Die Brausetablette hat einige Vorteile. So lassen sich Wirkstoffe wie Kalzium so hoch dosieren, dass der Patient nicht mehrere Kapseln am Tag schlucken muss. Außerdem sind Brausetabletten in der Regel besser verträglich, weil die Inhaltsstoffe mit viel Flüssigkeit in den Magen gelangen. Und gerade für ältere Menschen gilt: Ein zusätzliches Getränk am Tag ist immer gut. Weitere Informationen finden Sie unter www.hermes-arzneimittel.de
Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Die PTA IN DER APOTHEKE 11/09 auf Seite 98.
Stichworte: Brausetabletten, Geschichte, Hermes-Arzneimittel