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Arzneimittel für Kinder sollten den Eltern grundsätzlich in applizierbarer Form und mit eindeutigen und vollständigen Hinweisen zu Dosierung, Art und Dauer der Anwendung abgegeben werden. So sollte das Apothekenpersonal beispielsweise das Trockenpulver eines Antibiotikasafts noch fachgerecht in der Offizin zubereiten und das nicht den Eltern überlassen.
In der Praxis hat sich dieser Service noch nicht überall durchgesetzt. Viele Eltern, vor allem auch ausländische Mitbürger, verstehen die Darstellungen und Informationen des Beipackzettels nicht. Unter- oder Überdosierungen der Arzneimittel sind dann häufig die negativen, teilweise gefährlichen Folgen. Bei Erstanwendungen sollten die praktische Einnahme und der Umgang mit dem Arzneimittel im Detail erklärt werden, bei unsicheren Eltern womöglich sogar im Praxistest. Die folgenden Hinweise zur richtigen Anwendung der unterschiedlichen Arzneiformen können dabei in das Beratungsgespräch einfließen.
Dr. Eva-Maria Stoya
Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Die PTA IN DER APOTHEKE 03/09 ab Seite 48.
Eva-Maria Stoya
Stichworte: Arzneimittel für Kinder, Beratung, Homöopathika, Kinder, Kinder-Arzneimittel, Kinderarzneimittel, Repetitorium, kindgerechte Arzneimittel