Augentropfen sind gemäß Europäischem Arzneibuch (Ph.Eur.) sterile, wässrige oder ölige Lösungen oder Suspensionen eines Wirkstoffs oder mehrerer Wirkstoffe zur tropfenweisen Anwendung am Auge. Um die Verweildauer auf der Hornhaut zu erhöhen, können wässrigen Augentropfen viskositätserhöhende Substanzen wie Povidon (Polyvinylpyrrolidon, PVP) oder Methylcellulose zugesetzt werden. Augenarzneimittel müssen steril und schwebstofffrei sein. Wässrige Zubereitungen müssen isotonisch und euhydrisch sein und zudem in Mehrdosenbehältnissen mit maximal zehn Millilitern konserviert werden. 09/08
Eva-Maria Stoya
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Eva-Maria Stoya
Stichworte: Augentropfen, Herstellung von Arzneimitteln, Nasentropfen, Ohrentropfen, Repetitorium, Rezepturen, Suppositorien, Zäpfchen