Repetitorium

Männergesundheit – Teil I

Foto: Image 100 ltd
Foto: Image 100 ltd
Die Herren der Schöpfung – das ist nicht neu – sind im Allgemeinen Gesundheitsmuffel. „Frauen leben in ihrem Körper, Männer benutzen ihren Körper“, sagt Prof. Dr. Frank Sommer, Inhaber des weltweit ersten Universitätslehrstuhls für Männergesundheit in Hamburg. Doch die Zahl der „Männerärzte” – eine Zusatzbezeichnung meist von Urologen oder Hausärzten – nimmt bundesweit zu.

Frauen werden heute durchschnittlich 80 Jahre alt, Männer sterben sechs Jahre früher. Ein heute 40-Jähriger hat nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes noch etwa 38 Jahre zu leben, eine gleichaltrige Frau noch 43! Warum ist das so? Weil Männer häufiger Krebs bekommen, ein vergleichsweise höheres Herz-Kreislauf-Risiko haben, doppelt so häufig chronisch krank werden, häufiger Süchte entwickeln und schließlich auch die Selbstmordstatistik anführen, sagt Professor Sommer.

Zwei Drittel der Notfallpatienten sind Männer. Liegen sie im Krankenhaus, dann durchschnittlich 15 Prozent länger als Frauen. Erschwerend kommt hinzu, dass sie deutlich seltener Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch nehmen. Deshalb werden viele Erkrankungen, seien es verengte Herzkranzgefäße oder Krebs, oft erst im Spätstadium diagnostiziert. 04/08

Thomes Meißner

Den vollständigen Artikel finden Sie in Die PTA in der Apotheke 04/08 als Beilage.

Thomes Meißner

Stichworte: Darmkrebs, Darmspiegelung, Diabetes mellitus, Gesundheits-Check-Up, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Kassenleistungen, Kolonkarzinom, Männer, Männerarzt, Männergesundheit, Prostata, Prostatakarzinom, Repetitorium, Vorsorgeuntersuchungen

Weitere Informationen

Zur Übersicht

  • Facebook
  • Twitter
  • delicious
  • MisterWong
  • stumbleupon
  • Google
  • Reddit
  • Digg
  • Technorati
  • Newsvine
  • Windows
  • Yahoo!
  • RSS