Die Haut als äußere Hülle unseres Körpers ist wie kein anderes Organ Einflüssen von außen, insbesondere der UV-Strahlung, ausgesetzt. Daher befasst sich der dritte und letzte Teil dieser Serie mit Hauterkrankungen, die direkt oder indirekt durch UV-Strahlung verursacht werden. Es werden Polymorphe Lichtdermatose, Mallorca-Akne, Fototoxische Reaktionen, Fotoallergische Reaktionen, Aktinische Keratose, Basalzellkarzinom, Spinozelluläres Karzinom und Malignes Melanom näher betrachtet.
Dies können akute oder chronische Reaktionen sein. Wie die Haut reagiert, hängt dabei nicht nur von der Dosis, sondern ganz entscheidend von der Art der Strahlung ab. Je energiereicher diese ist, umso geringer ist ihre Eindringtiefe in die Haut. Letztere ist nämlich so aufgebaut, dass Strahlung, die aufgrund ihrer hohen Energie schwere Schäden anrichten kann, möglichst weit außen abgefangen wird. So wird die sehr energiereiche UV-C-Strahlung nahezu vollständig von der toten Hornschicht absorbiert.
Gefährlich ist nur der Teil, der dort nicht aufgehalten werden kann. UV-B-Strahlen gelangen zu etwa zehn Prozent bis in die Basalschicht. UV-A-Strahlung mit ihrem geringeren Energiegehalt dringt sogar bis in die Lederhaut vor. Entsprechend findet man dort UV-A-induzierte Lichtschäden, während die Schäden der Epidermis überwiegend durch UV-B-Strahlen ausgelöst werden. 03/08
Sabine Bender
Den vollständigen Artikel finden Sie in Die PTA in der Apotheke 03/08 als Beilage.
Sabine Bender
Stichworte: Basalzellkarzinom, Fotoallergische Reaktionen, Fototoxische Reaktionen, Glucocortikoide, Haut, Hautkrankheiten, Mallorca-Akne, Phytofotodermatitis, Polymorphe Lichtdermatose, Repetitorium, Sonnenallergie, UV-A Strahlung, UV-B Strahlung, UV-Strahlung, Wiesengräserdermatitis, aktinische Keratose, malignes Melanom, spinozelluläres Karzinom