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| Foto: Apotheker Dr. Biechele Kosmetik |
Urtikaria
Sowohl die lateinische als auch die deutsche Bezeichnung „Nesselsucht” erinnern an die typische Hautreaktion nach Kontakt mit Brennnesseln. Die bei einer Urtikaria entstehenden Quaddeln sind beetartig erhabene, scharf begrenzte und tastbare Hautphänomene, die jucken und durch Gefäßerweiterung häufig rötlich erscheinen.
Kontaktdermatitis
Nichtinfektiöse, entzündliche Hautreaktionen in der Epidermis und der oberen Lederhaut, die durch unterschiedliche exogene Noxen ausgelöst und teilweise durch eine endogene Disposition begünstigt werden, nennt man Kontaktdermatiden. Man unterscheidet dabei toxische und allergische Reaktionen.
Neurodermitis
Das atopische oder endogene Ekzem, wie die Neurodermitis ebenfalls genannt wird, ist eine chronisch- rezidivierende, entzündliche Erkrankung, die durch starken Juckreiz gekennzeichnet ist. Es ist eine der häufigsten Erkrankungen im Kindesalter, etwa 10 bis 20 Prozent der Kinder in Deutschland sind davon betroffen.
Fixes Arzneimittelexanthem
Nach systemischer Zufuhr oder lokaler Anwendung eines Arzneimittels kann es zu den unterschiedlichsten unerwünschten Arzneimittelwirkungen kommen, wovon sich einige an der Haut zeigen. Den meisten liegen im Gegensatz zur Laienmeinung keine allergischen Reaktionen zu Grunde. Allgemein treten unerwünschte Arzneimittelwirkungen im Kindesalter seltener auf als bei Erwachsenen, was vermutlich darauf zurück zu führen ist, dass der Verbrauch im Kindesalter geringer ist. 01/08
Sabine Bender
Den vollständigen Artikel finden Sie in Die PTA in der Apotheke 01/08 als Beilage.
Sabine Bender
Stichworte: Ekzeme, Fixes Arzneimittelexanthem, Haut, Hautkrankheiten, Kontaktdermatitis, Kontaktekzem, Neurodermitis, Repetitorium, Urtikaria