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Analyse – Fünf Mal die Woche 30 Minuten zügig gehen – selbst das schaffen Millionen Menschen weltweit nicht und sterben an den Folgen ihres Bewegungsmangels.
Eine neue Studie schätzt, dass von weltweit 57 Millionen Todesfällen im Jahr 2008 rund 5,3 Millionen auf das Konto mangelnder Bewegung gehen. Damit verkürzt zu wenig Sport die Lebensdauer ähnlich stark wie Rauchen.
Bewegungsmangel selbst ist in der Regel nicht tödlich. Er erhöht jedoch unter anderem das Risiko für koronare Herzerkrankungen, Typ-2-Diabetes sowie Brust- und Darmkrebs. So legen die Wissenschaftler folgende Rechnungen vor: Von weltweit 7,25 Millionen Toten aufgrund koronarer Herzkrankheit im Jahr 2008 sind allein in Europa 121 000 Fälle auf zu wenig Bewegung zurückzuführen. Von weltweit 647 000 Darmkrebstoten könnten allein in Europa noch 24 000 Menschen leben, wenn sie mehr Sport getrieben hätten. Quelle: db/pharmazeutische-zeitung.de