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Meldung – Rund die Hälfte der 100 am häufigsten verschriebenen Medikamente in den USA hat ihren Ursprung in wilden Pflanzen oder Tieren. Doch die Liste der bedrohten Arten wächst.
Der Umweltorganisation International Union for Conservation of Nature zufolge ist von den 64 000 untersuchten Tierarten fast ein Drittel vom Aussterben bedroht. Damit sinken auch die Chancen, neue Wirkstoffe in der Natur zu entdecken. Weltweit werden nach Angaben der Umweltorganisation WWF mehr als 400 000 Tonnen Heil- und Aromapflanzen im Jahr gehandelt.
Von den Tierarten finden fast 750 in der Medizin Verwendung. Forscher suchen zum Beispiel nach der Ursache, weshalb Haie so gut wie nie an Krebs erkranken. Auch viele Schlangenarten stehen auf der Roten Liste. Dabei wird der sedierende Effekt deren Gift zur Behandlung von Schmerzpatienten erforscht. Quelle: apotheke-adhoc.de