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Untersuchung – Starke Koffeinkonsumenten klagen seltener über trockene Augen als Abstinenzler. Wissenschaftler haben deshalb 78 gesunde Probanden für sechs Tage mit Kapseln behandelt, die entweder Koffein oder ein Placebo enthielten.
Die Koffeindosis entsprach etwa drei bis fünf Tassen Filterkaffee. Ergebnis: Koffein ist tatsächlich in der Lage, die Tränenproduktion zu erhöhen, wobei die Wirkung durch Varianten in bestimmten Genen beeinflusst wird. Bei Betroffenen, die Kaffee oder Tee vertragen, spricht jedenfalls nichts gegen einen Therapieversuch – allerdings als Getränk und nicht etwa als Augentropfen! Die American Academy of Ophthalmology sieht eine mögliche Anwendung beim Syndrom des trockenen Auges, macht jedoch darauf aufmerksam, dass dieses wegen der möglichen Schädigung der Hornhaut eine ernstzunehmende Erkrankung ist und deshalb augenärztlich betreut werden sollte. Quelle: rme/aerzteblatt.de