Forschung Medizin

Keuchhusten trotz Impfung?

Abbildung © Dusan Zidar / www.fotolia.com © Dusan Zidar / www.fotolia.com

Auffrischimpfungen können Krankheitswellen dezimieren.

Trotz hoher Durchimpfungsraten erkranken in Deutschland immer noch etwa 1,5 Prozent der Einwohner an Keuchhusten (Pertussis). Der Erreger Bordetella pertussis ist ein Bakterium, das über Tröpfcheninfektion durch Kontakt mit infektiösen Personen übertragen wird. Auch Geimpfte können vorübergehend Träger des Erregers sein.

Die Inkubationszeit beträgt sieben bis zwanzig Tage. Die Erkrankung wird bei Erstinfektion in drei Stadien eingeteilt: Im Stadium catarrhale treten etwa für ein bis zwei Wochen grippeähnliche Symptome wie Husten, Schnupfen und mäßiges Fieber auf. Im Stadium convulsium (Dauer vier bis sechs Wochen) kommt es zu anfallsartigen Hustenstößen und inspiratorischem Ziehen. Dabei wird zäher Schleim abgehustet, zum Teil tritt Erbrechen auf.

Quelle: Robert Koch-Institut

Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Die PTA IN DER APOTHEKE 05/09 auf Seite 10.

Stichworte: Bordetella pertussis, Forschung, Forschung Medizin, Impfen, Impfung, Keuchhusten, Medizin, Pertussis

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