Die PTA in der Apotheke http://www.pta-aktuell.de/ Aktuelle Meldungen aus dem Bereich der PTA in der Apotheke. de-de Sun, 19 May 2013 00:01:00 +0200 Sun, 19 May 2013 00:01:00 +0200 YUM Aorta Framework Depression/Psychische Erkrankungen: Burnout: Bei Männern kaum diagnostiziert http://www.pta-aktuell.de/startseite/news/9286-Burnout-Bei-Maennern-kaum-diagnostiziert/ Abbildung © coldwaterman - Fotolia.com © coldwaterman - Fotolia.com

Psychische Erkrankungen – ob Burnout oder Depression – sind auf dem Vormarsch. Männer sind hiervon genauso häufig betroffen wie Frauen - aber sie werden bei Männern sehr viel seltener diagnostiziert.

Das zeigt eine kleinen Vorstudie der Deutschen Gesellschaft für Mann und Gesundheit e.V. (DGMG) unter der Leitung ihres Präsidenten Frank Sommer, Professor für Männergesundheit am Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf (UKE): Depressive Symptome wie zum Beispiel Burnout wurden bei Männern dreimal weniger diagnostiziert als bei Frauen. Dramatische Folge dieser chronischen Unterdiagnostizierung: Männer ab dem 50. Lebensjahr begehen häufiger Selbstmord als Frauen dieser Altersgruppe.

Für seine Studie schickte das UKE vier Schauspieler – zwei Frauen und zwei Männer, einmal leger gekleidet, einmal im Business-Dress – zu 30 praktizierenden Hausärzten. Dort trugen sie mit der gleichen, vorher einstudierten Wortwahl, Mimik und Gestik ihre angeblichen „psychischen Beschwerden“ vor. Gekonnt sind die Schauspieler in ihre Patientenrollen geschlüpft. Besucht wurden jeweils 15 Ärztinnen und 15 Ärzte. Wie sich herausstellte, war es egal, ob es sich um Ärzte oder Ärztinnen handelte, auch das Outfit der „Patientinnen und Patienten“ spielte keine Rolle. Fakt ist, dass die Symptome der Männer dreimal weniger als depressive Verstimmungen diagnostiziert wurden als bei den Schauspielerinnen.

„Ärzte diagnostizieren depressive Symptome und Burnout-Symptome bei Männern wesentlich seltener als bei Frauen“, sagt Professor Sommer. Man gestehe es den Männern nach wie vor nicht zu, depressive Verstimmungen oder Burnout-Symptome zu haben. Nur wenige Männer trauen sich laut Professor Sommer über Burnout-Symptome zu sprechen, weil sie Angst haben Repressalien im Berufsleben zu erfahren und als Schwächling zu gelten.

Im Deutschen Männergesundheitsbericht (www.maennergesundheitsbericht.de) kommt Anne Maria Möller-Leimkühler, leitende Sozialwissenschaftlerin an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Ludwig-Maximilian-Universität München, sogar zu dem Ergebnis, dass psychische Störungen bei Männern deutlich stärker steigen als bei Frauen. Sie gehören bei den Männern zu den häufigsten und kostenintensivsten Störungen. Jede 3. Frührente geht beim Mann inzwischen auf eine psychische Störung zurück.

Auch unsere Ärzte müssen lernen, mit dieser Symptomatik offen umzugehen und den Männern durchaus Schwäche zuzugestehen. „Die wenigen Männer, die es wagen sich beim Arzt zu outen, werden dann auch noch fehldiagnostiziert und heimgeschickt“, so Sommer. Quelle: mann-und-gesundheit.com

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Sun, 19 May 2013 00:01:00 +0200 http://www.pta-aktuell.de/startseite/news/9286-Burnout-Bei-Maennern-kaum-diagnostiziert/ Aktuelle Meldungen kontakt@pta-aktuell.de (DIE PTA in der Apotheke)
IN EIGENER SACHE - DIE PTA EXPERTENJURY http://www.pta-aktuell.de/startseite/news/9054-IN-EIGENER-SACHE-DIE-PTA-EXPERTENJURY/ Abbildung

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Sat, 18 May 2013 00:02:00 +0200 http://www.pta-aktuell.de/startseite/news/9054-IN-EIGENER-SACHE-DIE-PTA-EXPERTENJURY/ Aktuelle Meldungen kontakt@pta-aktuell.de (DIE PTA in der Apotheke)
App/Pollenallergie: Individualisierte Pollenwarnung per Pollen App http://www.pta-aktuell.de/startseite/news/9284-Individualisierte-Pollenwarnung-per-Pollen-App/ Abbildung Screenshot: www.pollenstiftung.de Screenshot: www.pollenstiftung.de

Erstmals individualisierte Pollenvorhersage auf Smartphones mit Pollen App 2.0. Die neue App verbindet persönliche Symptome mit Vorhersage möglicher Belastung.

Die Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID) mit Sitz an der Charité-Universitätsmedizin Berlin stellt einen neuen, weltweit einzigartigen Service für Pollenallergiker vor.

Mit Hilfe einer neu entwickelten App für Smartphones (iOS und Android) können erstmals die individuellen Symptome an Nase, Augen und Bronchien sowie ihre Schweregrade bei Pollenallergikern (mit Heuschnupfen und Pollenasthma) erfasst und eine Vorhersage der wahrscheinlichen Beschwerden (in Form der Belastungsstärke durch die Pollen) für die folgenden Tage gegeben werden.

Die Möglichkeit der individualisierten, auf das eigene Krankheitsbild und den jeweiligen Aufenthaltsort zugeschnittenen Vorhersage verbessert die Qualität der Prognose erheblich und ist ein Meilenstein in der Entwicklung der Pollenflugvorhersage für Allergiker. Die App (Pollen App 2.0) wurde gemeinsam mit dem Team um Uwe Berger von der Medizinischen Universität Wien entwickelt und kann für Android (z.B.: www.androidpit.de/de/android/market/apps) und iPhone (http://store.apple.com/de) Systeme unter dem Namen „Pollen“ kostenlos heruntergeladen werden.

Die Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID) misst in Deutschland seit 30 Jahren an rund 45 Orten die Art und Menge der in der Luft fliegenden Pollen, die bei ca. 18 Millionen Deutschen zu Heuschnupfen, Pollenasthma und dem Oralen Allergie-Syndrom (Unverträglichkeit von Obst und Gemüse) führen. Diese Messungen sind die Grundlage für die Pollenflugvorhersage. Der Deutsche Wetterdienst (DWD, Partner des PID) erstellt und veröffentlicht die Prognosen. Die Vorhersagen des DWD werden auch für die Pollen App zur Verfügung gestellt.

Gemeinsam mit der Forschungsgruppe Aerobiologie und Polleninformation an der Medizinischen Universität Wien (Uwe Berger, Siegfried Jäger) wurde auch das elektronische Pollentagebuch entwickelt (unter www.pollenstiftung.de), das europaweit bereits mehr als 33 000 Heuschnupfler benutzen. Sie können hier ihre Symptome an Nase, Auge und Bronchien eingeben und, falls Sie dies wenigsten über 5 Tage tun, dann erfahren, welche Pollen in welcher Menge Ihre Symptome auslösen.

In der neuen Pollen App sind die wichtigsten Funktionen des Pollentagebuches und die Vorhersage der persönlichen Pollenbelastung integriert. Wer seine Symptome über mindestens fünf aufeinanderfolgende Tage eingibt, kann seine persönliche Belastung durch Pollen erfahren. So kann der Nutzer sein Verhalten und seine Medikation beeinflussen und wird besser durch die Pollensaison kommen. Denn es gilt: wer seine Allergie kennt, leidet weniger unter ihr.

Persönliche Pollenwarnung direkt aufs Handy
Mit der Applikation für iPhones und Android-Handys ist die Pollenwarnung ganz einfach auch unterwegs abrufbar. Klare Strukturierung und einfache Menüführung sind gepaart mit einem logischen Farb-Leitsystem, das auf einen Blick die Belastungsintensität durch Pollen erkennbar macht.

Auf der Basis der im Pollentagebuch eingegebenen Symptome werden die Nutzer (Pollenallergiker) gemäß ihrer Empfindlichkeit in vier Typen unterteilt:

  • Reagiert nicht bis wenig (kaum), Symptomvorhersage der nächsten drei Tage wird auf null gesetzt
  • Reagiert schwächer als der Durchschnitt
  • Reagiert durchschnittlich
  • Reagiert stärker als der Durchschnitt

Die Vorhersage der Belastungsstärke (keine bis sehr hoch) wird künftig entsprechend der errechneten Klasse nach oben oder unten korrigiert. Wird das integrierte GPS vorab eingestellt, passt sich die Pollenwarnung bei einem Ortswechsel entsprechend der neuen Position an.
Da sich die Symptomstärke im Verlauf einer Pollensaison verändern kann, sollte man seine Beschwerden regelmäßig (am besten täglich) in das Pollen-Tagebuch eintragen. Damit kann die Klassifizierung des Nutzers laufend neu berechnet werden, und es sind genaue persönliche Vorhersagen der Belastung des Nutzers durch Pollen möglich.

Pollen App macht Therapieerfolge sicht- und überprüfbar
Wer unter starken Symptomen während des Pollenfluges leidet, sollte einen Arzt aufsuchen. Eine langfristig wirksame Behandlung, die an den Ursachen der Allergie ansetzt, ist die Hyposensibilisierung in Form von Spritzen, Tabletten oder Tropfen. Die Pollen App ist eine wertvolle Unterstützung für den behandelnden Arzt, denn neu ist auch die Möglichkeit, personalisierte Diagramme zu erstellen und per E-Mail zu verschicken. Diese Diagramme vergleichen den Pollenflug mit der Beschwerdesymptomatik und geben Aufschluss darüber, ob der ausgewählte Pollentyp tatsächlich für die Symptome verantwortlich ist und ob die aktuelle Therapie den gewünschten Erfolg zeigt. Dem behandelnden Arzt wird ein aussagekräftiges Hilfsmittel für die Diagnose sowie zur Therapiekontrolle und -optimierung an die Hand gegeben.

Die individualisierte Pollenwarnung ist die erste Applikation dieser Art weltweit und steht für iOS und Android-Smartphones zum kostenlosen Download zur Verfügung. Der Service ist derzeit in deutscher und englischer Sprache verfügbar; eine laufende Weiterentwicklung dieser Applikation ist geplant. Quelle: pollenstiftung.de

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Sat, 18 May 2013 00:01:00 +0200 http://www.pta-aktuell.de/startseite/news/9284-Individualisierte-Pollenwarnung-per-Pollen-App/ Aktuelle Meldungen kontakt@pta-aktuell.de (DIE PTA in der Apotheke)
Aktionstag/Blutdruck: Welt Hypertonie Tag - Bluthochdruck wirksam senken http://www.pta-aktuell.de/startseite/news/9285-Welt-Hypertonie-Tag-Bluthochdruck-wirksam-senken/ Abbildung Screenshot: www.hypertonietag.de Screenshot: www.hypertonietag.de

Etwa 25 Millionen Bundesbürger haben Bluthochdruck. Nur jeder Zweite weiß davon. Der heutige Welt-Hypertonie-Tag steht unter dem Motto: „Gesunder Blutdruck – gesunder Herzschlag“.

Die Deutsche Hochdruckliga e.V. DHL® – Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention informiert zum Welt Hypertonie Tag 2013 über Bluthochdruck und dessen lebensbedrohlichen Folgen: Insbesondere das Vorhofflimmern des Herzens – ein Vorbote von Herzinfarkt und Schlaganfall. Der bundesweit stattfindende Aktionstag stellt Behandlung und Prävention dieser Herzrhythmusstörung in den Fokus. Auch Selbsthilfegruppen, Hypertonie-Zentren, Kliniken, Arztpraxen und Apotheken informieren am 17. Mai 2013 über Risiken und Folgen von Hypertonie.

Jeder zweite Deutsche über 60 Jahre ist von Bluthochdruck betroffen. „Allein diese große Zahl – die Hälfte der Menschen dieser Altersgruppe – sollte jeden davon überzeugen, dass wir gegensteuern müssen“, sagt Professor Dr. med. Ulrich Kintscher, Vorstandsvorsitzender der DHL aus Berlin. Der Hypertonie-Experte vom Center for Cardiovascular Research (CCR), Charité – Universitätsmedizin Berlin, schließt darin Ärzte und Vertreter von Politik und Krankenkassen ein aber auch jede und jeden Einzelnen. Zwar ist bei 90 Prozent der Hypertoniker die Ursache für den zu hohen Blutdruck nicht genau bekannt. „Doch es gibt für die meisten Fälle wirksame Therapien“, so Kintscher. „Wichtig ist es, sie konsequent anzuwenden“.

Bluthochdruck ist eine Erkrankung des Gefäßsystems, bei der die Blutdruckwerte dauerhaft zu hoch sind. Über längere Zeit sollte der Blutdruck 140/90 Millimeter Quecksilbersäule (mmHg) nicht übersteigen, meint Professor Kintscher. Denn Menschen mit Hypertonie haben unter anderem ein bis zu 42 Prozent erhöhtes Risiko für das sogenannte Vorhofflimmern. Bei dieser Herzrhythmusstörung laufen ungerichtete elektrische Impulse über den Herzmuskel. Dadurch flimmern die Herzvorhöfe und die Herzkammern schlagen schnell und unregelmäßig, anstatt das Blut gleichmäßig durch den Körper zu pumpen.

In den Vorhöfen können sich Blutgerinnsel bilden, die von dort in den Körper „geschossen“ werden und einen Gefäßverschluss verursachen. Menschen mit Vorhofflimmern haben deshalb zum Beispiel ein drei- bis fünffach erhöhtes Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden. „Da Bluthochdruck das Risiko für Vorhofflimmern erhöht, stellt die Blutdrucksenkung eine wichtige Präventionsmaßnahme dar“, betont Kintscher.

Betroffene spüren den Bluthochdruck zunächst nicht. Erwachsene sollten ihren Blutdruck deshalb regelmäßig messen, empfiehlt die DHL. Ein ausgewogener Lebensstil kann ihn senken: Gesunde Ernährung, normales Körpergewicht, ausreichend Bewegung und Stressausgleich. „Im fortgeschrittenen Stadium erreicht der Blutdruck jedoch durch die Lebensstilmaßnahmen allein keine normalen Werte mehr“, warnt Professor Dr. med. Hans-Georg Predel, stellvertretender DHL-Vorstandsvorsitzender von der Deutschen Sporthochschule Köln. In dieser Phase seien zusätzlich Medikamente notwendig. Sie senken den Druck in den Blutgefäßen und damit das Risiko für Folgeerkrankungen und Organschäden.

„Die Situation bessert sich zwar, doch noch immer ist ein großer Teil der Bluthochdruck-Patienten unerkannt“, bedauert Professor Predel. Anlässlich des Welt Hypertonie Tages ruft die DHL deshalb durch bundesweite Aktionen dazu auf, Bluthochdruck früh zu erkennen und wirksam zu bekämpfen. Sie informiert über die Erkrankung, ihre Folgen und die richtige Behandlung. Weitere Hinweise finden Interessierte unter: www.hypertonietag.de  und unter www.hochdruckliga.de. Quelle: Deutsche Hochdruckliga e.V. DHL®

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Fri, 17 May 2013 00:01:00 +0200 http://www.pta-aktuell.de/startseite/news/9285-Welt-Hypertonie-Tag-Bluthochdruck-wirksam-senken/ Aktuelle Meldungen kontakt@pta-aktuell.de (DIE PTA in der Apotheke)
Hessischer Apothekerverband/AMNOG: Zuzahlung: Einseitige Berichterstattung in FR und B.Z. http://www.pta-aktuell.de/startseite/news/9283-Zuzahlung-Einseitige-Berichterstattung-in-FR-und-B-Z/ Abbildung © Marco2811 - Fotolia.com © Marco2811 - Fotolia.com

Der HAV wehrt sich gegen Vorwürfe des Spitzenverbandes der Krankenkassen, Apotheker würden das Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) torpedieren und dadurch höhere Zuzahlungen für Kunden verursachen.

Der stv. Vorsitzende des HAV, Hans Rudolf Diefenbach, zeigte sich erbost über eine Berichterstattung in der Frankfurter Rundschau (FR) und der Berliner Zeitung (B.Z.) vom 11. Mai, in der behauptet wurde, dass Apotheker ihre Kunden „schröpfen“ würden. „Was hier suggeriert wird, kann ich nur als „Volksverdummung“ bezeichnen. Apotheker haben überhaupt kein Interesse daran, ihren Patienten eine höhere Zuzahlung als nötig abzuverlangen, denn diese müssen wir als Inkassostelle für die Krankenkassen erheben. Die Zuzahlungen werden zu hundert Prozent an diese abgeführt.“

Die Verbände der Hersteller, des Großhandels und der Apotheker hätten die Voraussetzungen geschaffen, dass seit dem 1. Februar 2013 die vereinbarten Erstattungsbeträge an die Krankenkassen durchgereicht würden und damit den Krankenkassen und Versicherten in voller Höhe zu Gute kämen.

Das in dem Artikel genannte Beispiel eines Arzneimittels, bei dem der Patient statt eigentlich sechs Euro 10 Euro zuzahlen müsse, sei „an den Haaren herbeigezogen“. Nach seiner Kenntnis gäbe es nur wenige Medikamente, auf die dies zuträfe. „Die gesetzlichen Krankenkassen haben 2012 einen Rekordüberschuss von ca. 5 Milliarden Euro erwirtschaftet. Warum verzichten sie dann nicht – wie auch bei der Praxisgebühr, die seit Anfang dieses Jahres abgeschafft wurde – auf dieses Bürokratiemonster Zuzahlung? Dies belastet die Versicherten unnötig, indem sie die Gebühr bezahlen müssen, und die Apotheker, weil es zu einem erhöhten Daten- und Personalaufwand führt. Die einzigen, die hiervon profitieren, sind die Krankenkassen“, so Diefenbach.

Den beiden Zeitungen empfahl Diefenbach, in Zukunft ihrer journalistischen Sorgfaltspflicht nachzukommen, indem sie sich in ihrer Berichterstattung nicht nur auf Äußerungen eines Beteiligten verlassen, sondern auch die Stellungnahme anderer Betroffener einholten. Quelle: h-a-v.de

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Thu, 16 May 2013 00:01:00 +0200 http://www.pta-aktuell.de/startseite/news/9283-Zuzahlung-Einseitige-Berichterstattung-in-FR-und-B-Z/ Aktuelle Meldungen kontakt@pta-aktuell.de (DIE PTA in der Apotheke)
Aktionstag: Tag der Apotheke 2013: Erst fragen, dann fahren! http://www.pta-aktuell.de/startseite/news/9199-Tag-der-Apotheke-2013-Erst-fragen-dann-fahren/ Abbildung © abda.de © abda.de

Der "Tag der Apotheke" am 13. Juni 2013 wird in diesem Jahr unter dem Motto „Erst fragen, dann fahren!“ stehen.

Beginnend mit dem Aktionstag werden Apotheken ihre Patienten verstärkt über die Auswirkungen von Medikamenten auf die Fahrsicherheit informieren. Getragen wird die Kampagne von der ABDA und dem ADAC (Allgemeiner Deutscher Automobil-Club). Der ADAC ist mit seinen mehr als 18 Millionen Mitgliedern der größte Automobilclub in Europa. „Mit dem ADAC haben wir einen starken Partner für unsere Kampagne gewinnen können“, sagt ABDA-Präsident Friedemann Schmidt.

Jeden Tag besuchen rund 4 Millionen Menschen eine Apotheke und erhalten dort Medikamente. Viele davon sind mit dem Auto oder dem Motorrad unterwegs. Anders als bei Alkohol gibt es bei Medikamenten keine Grenzwerte: Jeder Kraftfahrer ist in erster Linie selbst dafür verantwortlich, seine Fahrtüchtigkeit zu beurteilen. Falls jemand unter Medikamenteneinfluss einen Unfall verursacht, muss er mit rechtlichen Konsequenzen rechnen.

Kraftfahrer, die Medikamente brauchen, können sich bei ihrem Apotheker über eine mögliche Beeinträchtigung der Fahrtüchtigkeit informieren. Neben verschreibungspflichtigen Medikamenten können auch rezeptfreie Arzneimittel die Verkehrssicherheit gefährden, beispielsweise Arzneimittel gegen Heuschnupfen oder Husten.

Im Jahr 2010 haben der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), der ADAC und die ABDA in einer gemeinsamen Erklärung vereinbart, dass sie im Schulterschluss über verschiedene Aspekte des Medikamentenmissbrauchs bzw. -gebrauchs aufklären wollen. Die Kampagne „Erst fragen, dann fahren!“ widmet sich einem wichtigen Teilaspekt dieses Problems

Jedes Jahr wird der Tag der Apotheke durch die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände ausgerufen. Mit dieser bundesweiten Aktion wollen die öffentlichen Apotheken auf die Bedeutung ihres Heilberufes für die Arzneimittelversorgung der Bevölkerung aufmerksam machen. Dabei stehen die Betreuung der Patienten durch das pharmazeutische Personal und das breite Leistungsspektrum der Apotheken im Fokus.

Viele Apotheken nutzen den Tag der Apotheke, um ihre Kunden auf ihre besonderen Kompetenzen aufmerksam zu machen. Dabei präsentieren sich etliche Apotheken nicht nur an ihrem eigentlichen Standort, sondern auch auf kleinen und großen Veranstaltungen in den Innenstädten und anderen stark frequentierten Plätzen. Erstmals fand der Tag der Apotheke am 10. September 1998 statt. Quelle: abda.de

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Wed, 15 May 2013 00:01:00 +0200 http://www.pta-aktuell.de/startseite/news/9199-Tag-der-Apotheke-2013-Erst-fragen-dann-fahren/ Aktuelle Meldungen kontakt@pta-aktuell.de (DIE PTA in der Apotheke)
UV-Schutz/Haut: Sonnenschutz: Frühlingssonne nicht unterschätzen http://www.pta-aktuell.de/startseite/news/9282-Sonnenschutz-Fruehlingssonne-nicht-unterschaetzen/ Abbildung © bofotolux - Fotolia.com © bofotolux - Fotolia.com

Die Strahlen der Frühlingssonne verlockt viele von uns dazu, wieder mehr Zeit im Freien zu verbringen – Kinderhaut braucht dabei einen besonders guten Schutz. Denn schon die Frühlingssonne hat es in sich.

Auch jetzt schon kann es zu Sonnenbrand kommen. Die Sonnenbrandgefahr im Frühling wird von vielen unterschätzt. Zwar steht die Sonne noch nicht so hoch wie im Sommer, aber die Haut ist durch die „Winterpause“ nicht mehr an die UV-Strahlung angepasst. Sie ist schwächer pigmentiert und die sogenannte Lichtschwiele, die schützende Verdickung der Hornhaut, ist weniger stark ausgebildet. Unter dem Strich kann die Belastung für die Haut im Frühling dadurch ähnlich groß sein wie im Sommer.

Gärtner und Radler, aufgepasst!
Die Wärmestrahlen der Sommersonne machen die Intensität der Strahlung in der heißen Jahreszeit direkt erfahrbar, sie sind ein sofort spürbares Warnsignal, welches im Frühling oft fehlt – weshalb die Gefahr durch die Sonne im Frühling unterbewertet wird. Besonders aufpassen sollte man in der Mittagszeit, weil die Sonneneinstrahlung dann am höchsten ist. Bitte bedenken Sie, dass wegen der Sommerzeit gegen 13 Uhr mit der höchsten Sonnenintensität zu rechnen ist. Die aufgenommene UV-Dosis hängt neben Jahres- und Tageszeit auch von der Dauer der Exposition ab. Bei einem kleinen Frühlingsspaziergang ist die Gefahr, sich einen Sonnenbrand zu holen, relativ gering, bei einer längeren Radtour oder ausgedehnter Gartenarbeit sollte sie nicht unterschätzt werden.

Hautkrebs als Folge der UV-Strahlen
Laut der Deutschen Krebshilfe erkranken jährlich rund 171 000 Menschen am Basalzell- oder Plattenepithelkarzinom (weißer Hautkrebs), während der schwarze Hautkrebs bei 24 000 Menschen neu auftritt. UV-Strahlung ist der größte Risikofaktor für dieses Tumorleiden. Weil jeder Sonnenbrand das Hautkrebsrisiko erhöht, ist ein guter Sonnenschutz zu jeder Jahreszeit wichtig.

Kein „Vorgrillen“ im Frühling
Unsere Haut muss im Frühjahr wieder langsam an die Sonne gewöhnen. Mancher möchte die-sen Prozess gern mit einer Vorbräunung auf der Sonnenbank abkürzen. Doch Experten lehnen das ab: Die „Strahlen aus der Steckdose“ bewirken eine vorzeitige Hautalterung und steigern das Risiko für Hautkrebs. Die Strahlungsintensität im Solarium ist ähnlich stark wie die Mittagssonne am Äquator, so die Deutsche Krebshilfe. Es gibt lediglich einzelne Krankheitsbilder, wie beispielsweise die Sonnenallergie, welche eine UV-Bestrahlung unter ärztlicher Aufsicht zur Vorbereitung auf die Sonne sinnvoll machen.

Wirkung der Sonne bewusst machen
Eine hohe Anzahl von Leberflecke geht mit einem erhöhten Risiko einher, irgendwann mal an Hautkrebs zu erkranken. Laut Forscher ist das Melanomrisiko bei Menschen, die mehr als 40 Leberflecke aufweisen, sogar um das 7-fache erhöht. Quelle: dgk.de

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Tue, 14 May 2013 00:01:00 +0200 http://www.pta-aktuell.de/startseite/news/9282-Sonnenschutz-Fruehlingssonne-nicht-unterschaetzen/ Aktuelle Meldungen kontakt@pta-aktuell.de (DIE PTA in der Apotheke)
TEDDY-Studie/Autoimmunerkrankung: Viren als Auslöser von Typ-1-Diabetes bei Kindern? http://www.pta-aktuell.de/startseite/news/9281-Viren-als-Ausloeser-von-Typ-1-Diabetes-bei-Kindern/ Abbildung © Emmanuelle Guillou - Fotolia.com © Emmanuelle Guillou - Fotolia.com

Die TEDDY-Studie untersucht Umweltfaktoren, die eine Erkrankung an Typ-1-Diabetes im Kindesalter bedingen könnten. Virusinfektionen gelten als ein potentieller Auslöser der Autoimmunerkrankung Typ-1-Diabetes.

Als eines der ersten Resultate stellten die Wissenschaftler der internationalen Studie nun fest, dass Virusinfektionen wahrscheinlich nicht die Ursache eines sich rapide entwickelnden Typ-1-Diabetes im Kindesalter sind. Bei der Erkrankung kommt es durch Autoimmunreaktionen zu einer Zerstörung der Insulin-bildenden Betazellen in der Bauchspeicheldrüse. Zu einem Ausbruch der Erkrankung kann es innerhalb weniger Monate kommen, in manchen Fällen entwickelt sich die Krankheit jedoch auch schleichend über Jahre.

Das internationale Wissenschaftlerteam um Professor Dr. Anette-Gabriele Ziegler, Direktorin des Instituts für Diabetesforschung (IDF) am Helmholtz Zentrum München (HMGU) wertete Daten der TEDDY (The Environmental Determinants of Diabetes in the Young)-Studie mit dem Ziel aus, herauszufinden, ob virale Infektionen bei Babys die Ursache eines besonders schnell eintretenden Typ-1-Diabetes sind.

Zwischen 2004 und 2010 wurden innerhalb einer Gruppe von insgesamt 420 000 Babys 21 589 Säuglinge mit einer genetischen Prädisposition, d. h. einem erhöhten Risiko für Typ-1-Diabetes, identifiziert. Deren Familien wurden eingeladen, an der prospektiven TEDDY-Studie teilzunehmen, bei der bis zum Alter von 15 Jahren neben regelmäßigen Blutabnahmen zur Untersuchung von Autoantikörpern und weiteren serologischen Markern auch kontinuierlich detaillierte Daten zu Erkrankungen, Infektionen, Ernährung, psychosozialen Faktoren und Entwicklung gesammelt werden. Ziel ist es hierbei, Umweltfaktoren zu identifizieren, die die Betazellentzündung und den Diabetes triggern. 8 677 Kinder nahmen an der TEDDY Studie teil.

Über den Beobachtungszeitraum bis Juli 2011 entwickelten 355 Kinder Diabetes-typische Autoantikörper, 86 davon entwickelten einen manifesten Typ-1-Diabetes. In 24 Fällen handelte es sich dabei um eine besonders fulminate Verlaufsform mit einem Krankheitsausbruch innerhalb von 6 Monaten nach Autoantikörperentstehung. Für 14 dieser Kinder standen Blutproben von vor und nach dem erstmaligen Auftreten von Autoantikörpern zur Verfügung, an denen die Wissenschaftler Virusnachweise mittels state of the art Sequenzierungs-Methoden durchführten. Nur ein Kind zeigte eine messbare virale Last in der Blutprobe.

Die übrigen Proben zeigten sich unauffällig und es waren keinerlei Unterschiede zu Kontrollproben gesunder Kinder gleichen Alters erkennbar. Auch der Vergleich der gesammelten Daten mit viralen Infektionsereignissen der Atemwege oder des Magen-Darm-Traktes der 24 erkrankten Kinder mit denen von 72 gesunden Kindern zeigte keinen Zusammenhang von viralen Infektionen und dem Ausbruch einer Typ-1-Diabetes Erkrankung.

„Unsere Ergebnisse schließen die Möglichkeit für ein ursächliches Virus, mit dem Kinder sich vor dem 6. Lebensmonat infizieren, nicht aus“, erklärt Ziegler, Letztautorin der Studie. „Allerdings stellen die Resultate Viren als Auslöser momentan in Frage. Die Studie belegt, dass zum Zeitpunkt der Entwicklung der Autoimmunität keine viralen Auslöser vorhanden sind.“

Überraschenderweise zeigten die Kinder mit Diabetes geringere Fieber-Episoden als die Kinder der Kontrollgruppe. „Diese Daten müssen überprüft werden und könnten darauf hindeuten, dass Fieber als ein Kennzeichen einer kompetenteren Immunabwehr und Viruselimination in gesunden Kindern steht“, so Ziegler. Eine weiterführende Analyse hierzu soll demnächst im Rahmen der TEDDY-Studie erfolgen. Quelle: Helmholtz Zentrum München/idw-online.de

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Mon, 13 May 2013 00:01:00 +0200 http://www.pta-aktuell.de/startseite/news/9281-Viren-als-Ausloeser-von-Typ-1-Diabetes-bei-Kindern/ Aktuelle Meldungen kontakt@pta-aktuell.de (DIE PTA in der Apotheke)
PTA-Fortbildung http://www.pta-aktuell.de/startseite/news/7766-PTA-Fortbildung/ Abbildung © Chones - Fotolia.com © Chones - Fotolia.com

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Mon, 13 May 2013 00:00:01 +0200 http://www.pta-aktuell.de/startseite/news/7766-PTA-Fortbildung/ Aktuelle Meldungen kontakt@pta-aktuell.de (DIE PTA in der Apotheke)
Eltern-Ratgeber/Operation: Mandel-OP bei Kindern: Neue Webseite für Eltern http://www.pta-aktuell.de/startseite/news/9280-Mandel-OP-bei-Kindern-Neue-Webseite-fuer-Eltern/ Abbildung Screenshot:  www.faktencheck-mandeloperation.de Screenshot: www.faktencheck-mandeloperation.de

Der Faktencheck Gesundheit der Bertelsmann Stiftung zeigt enorme regionale Unterschiede bei der häufigsten vollstationären Operation im Kindes- und Jugendalter auf.

Die aktuelle Untersuchung weist auf das Fehlen einheitlicher ärztlicher Entscheidungsgrundlagen hin. Eine neue Internetseite bietet detaillierte regionale Analysen und Tipps für Eltern Gütersloh.

Im Jahr 2010 wurden in Deutschland 69 000 Kindern und Jugendlichen die Gaumenmandeln entfernt. Innerhalb Deutschlands gibt es jedoch frappierende Unterschiede: Während zwischen 2007 und 2010 im Durchschnitt pro Jahr beispielsweise nur 14 von 10.000 Kindern und Jugendlichen aus dem Landkreis Sonneberg in Thüringen operiert wurden, waren es in der nicht weit entfernten Stadt Schweinfurt fast acht Mal so viele (109). Das zeigt der neueste Faktencheck Gesundheit der Bertelsmann Stiftung unter www.faktencheck-mandeloperation.de anhand interaktiver Deutschland-Karten auf der Basis von Daten des Statistischen Bundesamtes.

Als Begründung für die Entfernung der Gaumenmandeln bei Kindern und Jugendlichen sind vor allem zwei Diagnosen von Bedeutung: Wiederholte Entzündungen der Mandeln sowie eine Verengung der Atemwege aufgrund einer starken Vergrößerung der Mandeln. Dass diese Diagnosen regional so unterschiedlich gehäuft auftreten, ist unwahrscheinlich. "Kinder in Schweinfurt erkranken nicht acht Mal häufiger an den Mandeln als in Sonneberg. Die Gründe für die regionalen Variationen liegen vielmehr in einer sehr unterschiedlichen Bewertung der Ärzte, wann eine Entfernung der Gaumenmandeln sinnvoll ist und dem Kind wirklichen Nutzen bringt", sagt Dr. Stefan Etgeton, Gesundheitsexperte der Bertelsmann Stiftung.

"Gleichzeitig müssen OP-Risiken und mögliche gefährliche Nachblutungen bei der Entscheidung zur OP berücksichtigt werden, auch wenn diese selten sind." Hinter der uneinheitlichen Bewertungspraxis steht vor allem die Tatsache, dass es in Deutschland keine verbindlichen Handlungsempfehlungen oder Leitlinien zur Gaumenmandeloperation gibt, obwohl es sich um den häufigsten vollstationären Eingriff im Kindes- und Jugendalter unter Vollnarkose handelt. "Die Entscheidung für oder gegen eine OP hängt somit überwiegend von der individuellen Bewertung der Ärzte und auch der betroffenen Eltern und Jugendlichen ab", so Etgeton weiter.

Wie der Faktencheck Gesundheit außerdem zeigt, spielt für die Operationshäufigkeit auch die Situation der HNO-Kliniken vor Ort eine Rolle. Kinder aus Kreisen, in denen eine oder mehrere große HNO-Kliniken diesen Eingriff vornehmen, werden häufiger operiert. Kinder aus Kreisen ohne ansässige HNO-Abteilung werden hingegen weniger oft operiert. Angebote für Eltern, Fachleute und Medien Erstmalig bietet der Faktencheck Gesundheit auch die Möglichkeit, kreisspezifische Datenanalysen als PDF abzurufen. Das Regionaldatenblatt ermöglicht eine vertiefende Recherche zu den OP-Zahlen des eigenen Kreises, Vergleiche mit Bund, Land und individuell gewählten an-deren Kreisen.

Die Website www.faktencheck-mandeloperation.de enthält neben den interaktiven Karten und dem wissenschaftlichen Report hilfreiche Informationen für Eltern, zum Beispiel die interaktive Grafik "Operieren – ja oder nein?", die bei der Entscheidung für oder gegen eine Mandelentfernung unterstützen kann. Online-Redaktionen können ein Quiz und das interaktive Kartenmodul als Widgets in die eigene Website einbinden. Quelle: idw-online.de

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Sun, 12 May 2013 00:01:00 +0200 http://www.pta-aktuell.de/startseite/news/9280-Mandel-OP-bei-Kindern-Neue-Webseite-fuer-Eltern/ Aktuelle Meldungen kontakt@pta-aktuell.de (DIE PTA in der Apotheke)