Die PTA in der Apotheke http://www.pta-aktuell.de/ Aktuelle Meldungen aus dem Bereich der PTA in der Apotheke. de-de Thu, 09 Sep 2010 00:01:00 +0200 Thu, 09 Sep 2010 00:01:00 +0200 YUM Aorta Framework Jeder dritte Stützstrumpf sitzt falsch http://www.pta-aktuell.de/startseite/news/6498-Jeder-dritte-Stuetzstrumpf-sitzt-falsch/ Abbildung © Mosokul - Fotolia.com © Mosokul - Fotolia.com

Ergebnis einer Patientenbefragung: Hautprobleme und falscher Sitz stören am meisten. Experten der Ruhr-Universität Bochum (RUB) empfehlen exakte Anpassung und spezielle Pflege.

Mehr als zwei Drittel der Patienten, denen der Arzt wegen Venenleiden Kompressionsstrümpfe verschreibt, tragen sie nicht regelmäßig. Dabei kann der Strumpf gefährliche Thrombosen und offene Beine vermeiden. Hauptstörfaktoren sind für die Patienten Hautprobleme und schlechter Sitz der Strümpfe. Jeder dritte Strumpf rutscht oder schnürt ein. Das hat eine Studie von RUB-Venenspezialisten um Prof. Dr. Markus Stücker ergeben. „Kompressionsstrümpfe müssen unbedingt von geschultem Fachpersonal genau angepasst werden“, fordert der Experte. Hautprobleme wie Trockenheit oder Jucken lassen sich durch spezielle Pflegeprodukte verhindern.

Trockene Haut und Jucken
Patienten mit fortgeschrittenen Venenleiden haben häufig schwere und geschwollene Beine. Kompressionstherapien mit Verbänden und Strümpfen verringern diese Symptome und senken auch das Risiko für lebensgefährliche Folgen des Venenleidens wie Thrombosen oder schlecht heilende Unterschenkelgeschwüre (offenes Bein). Allerdings wenden etwa 67% der Männer und 69% der Frauen die empfohlen Kompressionstherapie nicht regelmäßig an.

Warum, wollten die Mediziner am RUB-Venenzentrum wissen und starteten daher eine Befragung betroffener Patienten. Heraus kam, dass nur 29% der Patienten die Kompressionsversorgung als angenehm empfanden. 59% beklagen eine Trockenheit der Haut, 33% Juckreiz an den Beinen. Bei 29% der Patienten sitzt der Kompressionsstrumpf nicht richtig, sondern rutscht oder bildet Schnürfurchen.

Gele und Lotionen helfen
„Das muss nicht so sein“, betont Prof. Stücker. „Der perfekte Sitz lässt sich erreichen, wenn der Strumpf optimal angepasst ist. Insbesondere Kompressionsstrümpfe sollten deswegen unbedingt durch speziell ausgebildete und regelmäßig trainierte Fachkräfte angemessen werden.“ Hautkomplikationen kann man vorbeugen. Spezielle Gel-Präparate, die vor dem Anziehen der Strümpfe aufgetragen werden, minimieren die mechanische Belastung der Haut durch einen Kompressionsstrumpf. Abends können Patienten rehydrierende Lotionen oder Salben auftragen und so die Regeneration der Haut über Nacht fördern. „Dann ist es nicht mehr unangenehm, den Strumpf zu tragen“, so Prof. Stücker. Dass die Strümpfe ihren Dienst tun, bescheinigen ihnen die meisten Patienten ohnehin: 56,4% lobten eine gute Funktionalität. Quelle: idw-online.de

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Thu, 09 Sep 2010 00:01:00 +0200 http://www.pta-aktuell.de/startseite/news/6498-Jeder-dritte-Stuetzstrumpf-sitzt-falsch/ Aktuelle Meldungen kontakt@pta-aktuell.de (DIE PTA in der Apotheke)
Händedesinfektion schützt http://www.pta-aktuell.de/startseite/news/6497-Haendedesinfektion-schuetzt/ Abbildung © Rodja - Fotolia.com © Rodja - Fotolia.com

Die Desinfektion der Hände am Arbeitsplatz schützt nachweisbar vor weit verbreiteten und wiederkehrenden Masseninfektionen wie Darminfektionen und Erkältungen.

Das belegt eine Studie der Universität Greifswald. Demnach leiden Angestellte, die sich regelmäßig die Hände desinfizieren, deutlich seltener an Erkältungskrankheiten und Durchfallerkrankungen. Die Greifswalder Studie verglich die Infektionsrate von Verwaltungsangestellten, die sich mehrmals täglich die Hände mit alkoholhaltigen Desinfektionsmitteln desinfizierten, mit einer Kontrollgruppe, die kein Desinfektionsmittel benutzte. Dabei stellte sich heraus, dass die desinfizierten Studienteilnehmer am Arbeitsplatz deutlich seltener mit Erkältung, Fieber und Husten zu kämpfen hatten.

Auch die Zahl der Krankmeldungen aufgrund grippaler Infekte ging durch die Händedesinfektion stark zurück. Insbesondere galt das für den Arbeitszeitausfall aufgrund von Durchfallerkrankungen. „Händedesinfektion ist eine kostengünstige Möglichkeit der betrieblichen Gesundheitsförderung“, resümierte Studienleiter Axel Kramer.

Krankmeldungen und verringerte Produktivität aufgrund von Infektionskrankheiten sind weltweit ein volkswirtschaftliches Problem. Da Erkältungskrankheiten oder milde Fälle von Magen-Darm-Infektionen selten tödlich sind und oft ohne ärztliche Behandlung wieder verschwinden, stehen sie aber meist nicht im Beobachtungsfokus. Quelle: www.aerzteblatt.de

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Wed, 08 Sep 2010 00:01:00 +0200 http://www.pta-aktuell.de/startseite/news/6497-Haendedesinfektion-schuetzt/ Aktuelle Meldungen kontakt@pta-aktuell.de (DIE PTA in der Apotheke)
Herpestherapie bei Schwangeren ist sicher http://www.pta-aktuell.de/startseite/news/6496-Herpestherapie-bei-Schwangeren-ist-sicher/ Abbildung © Michael Kempf - Fotolia.com © Michael Kempf - Fotolia.com

Werden Frauen unter Therapie mit Aciclovir schwanger, müssen sie sich keine Sorgen um den Nachwuchs machen. Die Fehlbildungsrate ist nicht erhöht.

Bei Infektionen mit Herpes simplex oder Herpes zoster werden häufig Polymerasehemmer eingesetzt - meist Aciclovir, aber auch Valaciclovir und Famciclovir. Erfolgt die Therapie mit diesen Substanzen während einer Empfängnis, haben Forscher aus Dänemark jetzt Entwarnung gegeben.

In einer Studie haben die Forscher gezeigt, dass bei Frauen mit Polymerasehemmer-Therapie im ersten Trimester die Fehlbildungsrate des Nachwuchses nicht höher ist als in einer Kontrollgruppe ohne solche Therapie (JAMA 2010; 304: 859). Dabei ging es ausschließlich um die orale Gabe dieser Arzneien.

Ausgewertet wurden rund 840 000 Schwangerschaften einer dänischen Kohortenstudie von 1996 bis 2008. Darunter waren 1800 Schwangere mit Polymerasehemmer-Exposition im ersten Trimester. Die Fehlbildungsraten lagen bei 2,2 Prozent versus 2,4 Prozent und in absoluten Zahlen bei 40 versus knapp 20 000.

Auch wenn die antiviralen Substanzen einzeln betrachtet wurden, gab es keine Risikosignale. Die Fehlbildungsraten lagen für Aciclovir bei 2 Prozent (32 von 1561) und Valaciclovir bei 7 von 229 (3,1 Prozent). Der Gebrauch von Famciclovir war selten und betraf nur 26 Schwangere. Hier kam ein Kind mit Fehlbildungen zur Welt (3,8 Prozent).

Dr. Björn Pasternak und sein Kollege Dr. Anders Hviid aus Kopenhagen haben zudem 13 unterschiedliche Gruppen von angeborenen Fehlbildungen untersucht, darunter etwa Kiefer-Gaumen-Spalten, Fehlbildungen des Herzens, des Nervensystems oder des Verdauungstraktes. Hier wurde ebenfalls keine Beziehung zur Einnahme der antiviralen Substanzen gefunden. Allerdings war die Fallzahl jeweils sehr gering.

Diese Ergebnisse haben unmittelbare klinische Konsequenzen, schreiben die beiden Autoren. Denn die Daten können bei der Entscheidung helfen, ob eine antivirale Therapie bei Herpes-Infektionen von Schwangeren im ersten Trimester erfolgen soll oder nicht. Quelle: www.aerztezeitung.de

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Tue, 07 Sep 2010 00:01:00 +0200 http://www.pta-aktuell.de/startseite/news/6496-Herpestherapie-bei-Schwangeren-ist-sicher/ Aktuelle Meldungen kontakt@pta-aktuell.de (DIE PTA in der Apotheke)
Gemüse und Obst reduzieren Risiko für Typ 2-Diabetes http://www.pta-aktuell.de/startseite/news/6490-Gemuese-und-Obst-reduzieren-Risiko-fuer-Typ-2-Diabetes/ Abbildung © Fatman73 - Fotolia.com © Fatman73 - Fotolia.com

Das Essen von anderthalb Extraportionen Obst und Gemüse pro Tag kann das Diabetes mellitus Typ 2 Risiko um 14 Prozent senken.

Diese Erkenntnisse gewannen Wissenschaftler um Patrice Carter vom Diabetes Research Center der Universität Leicester. Sie publizierten ihre Ergebnisse im British Medical Journal (doi:10.1136/bmj.c4229).

Innerhalb der letzten zwei Jahrzehnte hat es eine sehr starke Zunahme der Anzahl von Typ 2 Diabetikern weltweit gegeben. Diäten mit viel Obst und Gemüse helfen bei der Reduktion von Krebs und Herzkrankheiten. Die genaue Beziehung zwischen diesen Nahrungsmitteln und der Zuckerkrankheit seien bisher jedoch weitestgehend unklar geblieben, erklärten die Wissenschaftler.

Die Forscher untersuchten nun sechs Studien mit mehr als 220 000 Teilnehmern. Dabei richteten sie ihr Augenmerk besonders auf die Zusammenhänge zwischen einer obst- und gemüsereichen Kost und dem Entwickeln eines Diabetes Mellitus Typ 2.

Die Ergebnisse zeigen, dass das Essen von anderthalb Extraportionen grünen Blattgemüses pro Tag das Risiko für einen Diabetes Mellitus Typ 2 um 14 Prozent reduziert. Das Essen von mehr Obst und Gemüse in Kombination vermindert das Risiko hingegen nicht signifikant.

Die Autoren glauben, dass Frucht und Gemüsepflanzen chronische Krankheiten wegen des Inhalts von Antioxidationsmitteln verhindern können. Es seien jedoch weitere Studien nötig, um diese Ergebnisse zu festigen, schlossen die Wissenschaftler. Quelle: www.aerzteblatt.de

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Mon, 06 Sep 2010 00:01:00 +0200 http://www.pta-aktuell.de/startseite/news/6490-Gemuese-und-Obst-reduzieren-Risiko-fuer-Typ-2-Diabetes/ Aktuelle Meldungen kontakt@pta-aktuell.de (DIE PTA in der Apotheke)
Koffein bringt Herz nicht aus dem Takt http://www.pta-aktuell.de/startseite/news/6444-Koffein-bringt-Herz-nicht-aus-dem-Takt/ Abbildung © Mark Matysiak - Fotolia.com © Mark Matysiak - Fotolia.com

Koffein ist - in welcher Menge auch immer konsumiert - kein Auslöser von Vorhofflimmern.

Koffein, etwa in Kaffee, wirkt stimulierend auf den Geist, aber auch auf das Herz: Pulsfrequenz und Blutdruck steigen, das Herz schlägt kräftiger. Empfindliche Menschen spüren dies in Form unangenehmer Palpitationen. Das nährte den Glauben, dass Koffein Herzrhythmusstörungen auslösen kann.

Alles Unsinn, haben Forscher jetzt herausgefunden. Das Team um Dr. David Conen aus Basel beruft sich dabei auf Ergebnisse einer neuen Analyse von Daten der Women's Health Study (WHS). In dieser Beobachtungsstudie ist bei 33 638 initial gesunden Frauen in einen Zeitraum von fast 15 Jahren das Auftreten von kardiovaskulären Ereignissen untersucht worden. In der aktuellen Studie ist das Risiko speziell für Vorhofflimmern in Abhängigkeit von der individuellen Koffein-Aufnahme mit der Nahrung (zu 80 Prozent per Kaffee-Konsum, in geringerer Menge auch per Tee oder Cola) analysiert worden.

Im Studienzeitraum registrierten die Untersucher 945 Fälle von neu aufgetretenem Vorhofflimmern. Je nach konsumierter Koffein-Menge teilten sie die Frauen in fünf Gruppen ein. In Relation zur Referenzgruppe mit nur minimaler Koffein-Aufnahme war in keiner der vier anderen Gruppen mit zum Teil deutlich höherer Zufuhr eine Beziehung zwischen Koffein-Menge und dem Risiko für Vorhofflimmern zu erkennen. Quelle: www.aerztezeitung.de

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Mon, 06 Sep 2010 00:00:01 +0200 http://www.pta-aktuell.de/startseite/news/6444-Koffein-bringt-Herz-nicht-aus-dem-Takt/ Aktuelle Meldungen kontakt@pta-aktuell.de (DIE PTA in der Apotheke)
Frühaufsteher oder Langschläfer? http://www.pta-aktuell.de/startseite/news/6492-Fruehaufsteher-oder-Langschlaefer/ Abbildung © Jonas Glaubitz - Fotolia.com © Jonas Glaubitz - Fotolia.com

Nach welcher inneren Uhr jemand "tickt", ist schon an den Haaren zu erkennen – allerdings nur nach einer Analyse einzelner Gene.

Japanische Forscher untersuchten in den Follikelzellen ausgerissener Haare sogenannte Uhrengene, die bei der Steuerung der inneren Uhr des Menschen eine Rolle spielen. Das Team um Makoto Akashi von der Universität Yamaguchi hofft, diese nicht invasive Methode könne unter anderem bei der Untersuchung von Patienten mit Schlafstörungen eingesetzt werden. Bei demjenigen Studienteilnehmer, der am frühesten wach war, sei auch die früheste Aktivität einzelner Gene registriert worden, berichten Akashi und Kollegen in den «Proceedings» der US-Akademie der Wissenschaften (PNAS).

Bei Arbeitern mit wöchentlich wechselnden Schichten waren die Phasen, in denen die Uhrengene im Verhältnis zu Wachphasen abgelesen werden, demnach um rund fünf Stunden verschoben. Uhrengene sind seit mehr als einem Jahrzehnt bekannt. Zusammen mit Eiweißen, mit denen sie sich wechselseitig steuern, geben sie den Takt der Organfunktionen an, beispielsweise in der Nebennierenrinde. Der Taktgeber selbst sitzt im Nucleus Suprachiasmaticus im Gehirn. Störungen der Inneren Uhr wie beim Jet-Lag führen dazu, dass Organe zur «falschen» Zeit aktiv sind und führen zu körperlichen Beschwerden. Schichtarbeiter mit wechselnden Schichten gelten als gefährdet für eine Reihe von Erkrankungen.

Die Zeitforscher sammelten bei ihren vier Testpersonen alle drei Stunden Haare ein (Haupt- und Barthaare) und untersuchten diese. Die Teilnehmer waren zuvor tagelang auf einen regelmäßigen Tagesrhythmus eingestellt worden. Bei Menschen mit dicken Haaren hätten fünf Haare ausgereicht, um die Genaktivität zuverlässig messen zu können. Von feineren Haaren seien bis zu 20 Haare notwendig gewesen. Bislang hatten Forscher die Genaktivität unter anderem in Hautzellen untersucht, die bei einer Biopsie entnommen werden.

Akashi und Kollegen wandten ihre Methode auch bei Schichtarbeitern an, die je eine Woche im Wechsel Früh- oder Spätdienste hatten. Die Aktivität der Gene und der Tagesablauf waren bei ihnen demnach um mehrere Stunden verrückt. Eines der Gene (Per3) sei bei den vier Studienteilnehmern mit regelmäßigem Rhythmus etwa eine Stunde vor dem Aufwachen am aktivsten gewesen. Bei den Schichtarbeitern hingegen maßen die Forscher den Gipfel der Aktivität während der Frühschichten erst nach dem Aufstehen. Quelle: www.pharmazeutische-zeitung.de

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Sun, 05 Sep 2010 00:01:00 +0200 http://www.pta-aktuell.de/startseite/news/6492-Fruehaufsteher-oder-Langschlaefer/ Aktuelle Meldungen kontakt@pta-aktuell.de (DIE PTA in der Apotheke)
Ärzte und Homöopathie http://www.pta-aktuell.de/startseite/news/6488-Aerzte-und-Homoeopathie/ Abbildung © thomas.andri - Fotolia.com © thomas.andri - Fotolia.com

Die Homöopathie spielt im Praxisalltag von mehr als der Hälfte aller niedergelassenen Ärzte in Deutschland keine Rolle. Dies ergab eine Umfrage des CGM Gesundheitsmonitors unter 440 Medizinern.

Sie stehen der Homöopathie demnach vor allem wegen wissenschaftlicher Zweifel und mangelnden Wissens ablehnend gegenüber. Während ein Drittel aller Mediziner angab, ihren Patienten die homöopathischen Heilmethoden gelegentlich anzubieten, sagten nur 12 Prozent, dass sie damit häufig arbeiteten. Bei der Homöopathie bestimmt offenbar hauptsächlich die Nachfrage das Angebot: Fast 40 Prozent gaben an, ihren Leistungskatalog um homöopathische Verfahren ergänzt zu haben, weil die Patienten explizit danach gefragt hatten.

In der Diskussion um die Erstattung homöopathischer Behandlungen teilen viele Ärzte die Meinung von Professor Dr. Karl Lauterbach (SPD). Über 48 Prozent der Mediziner sagten, dass ihre Patienten selber für die homöopathischen Behandlungen aufkommen sollten. Nur 28 Prozent forderten eine intensivere Unterstützung der Kassen. Der CGM Gesundheitsmonitor ist eine monatliche Umfrage unter niedergelassenen Ärzten in Deutschland und wird getragen von der CompuGroup Medical AG, der Medical Tribune und der Rhein-Zeitung. Quelle: www.apotheke-adhoc.de

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Sat, 04 Sep 2010 00:01:00 +0200 http://www.pta-aktuell.de/startseite/news/6488-Aerzte-und-Homoeopathie/ Aktuelle Meldungen kontakt@pta-aktuell.de (DIE PTA in der Apotheke)
Ursache von Krampfadern durch Blutprobe feststellbar http://www.pta-aktuell.de/startseite/news/6493-Ursache-von-Krampfadern-durch-Blutprobe-feststellbar/ Abbildung © eyeami - Fotolia.com © eyeami - Fotolia.com

Mit einem einfachen Test kann die Ursache von rezidivierenden Krampfadern bei Frauen festgestellt werden. Dazu reicht eine Blutentnahme aus einer Krampfader und einer Armvene.

Ein Vergleich der Östrogenspiegel in beiden Blutproben liefert dann die Diagnose.
Wenn bei Frauen Krampfadern trotz Operationen immer wieder kommen, kann das an einer pelvinen Insuffizienz liegen. In diesem Fall nimmt das Blut im Körper einen besonderen Weg über das kleine Becken. Die Diagnose bei solchen Krampfadern ist bisher aufwändig und teuer. Bislang wurde dazu oft eine Kontrastmittel-Untersuchung über einen Katheter in der Leistenvene nötig.

Dass es auch einfacher geht, haben Ärzte der Universität Bochum um Professor Achim Mumme gezeigt. Da das Blut bei der pelvinen Insuffizienz einen Umweg über die Eierstöcke nimmt, enthält es wesentlich mehr Östrogen als das Blut anderer Venen (European Journal for Vascular and Endovascular Surgery 40, Ausgabe 1, 117-121).

"Wir nutzen jetzt einen ganz einfachen Trick", so Mumme in einer Mitteilung der Universität. Da das Blut bei der pelvinen Insuffizienz zuerst durch die Ovarialvene fließt, bevor es in den Beinen versackt, nimmt es unterwegs viel Östrogen aus den Eierstöcken mit. Normalerweise würde dieses Blut über die Nieren zurück zum Herzen fließen und sich dort wieder mit anderem Blut vermischen, so dass der Hormonspiegel in Armen und Beinen gleich ist.

Fließt das venöse Blut aber vom Becken in die Beine, steigt dort der Hormonspiegel deutlich an. Ein Vergleich der beiden Hormonspiegel im Blut aus einer Armvene und einer Krampfader kann deswegen den Verdacht auf pelvine Insuffizienz erhärten. "Dann kann man immer noch kompliziertere Untersuchungen machen und die betroffenen Venen dabei auch gleich veröden", so Mumme. "Der Test ist einfach und kostengünstig und kann vielen Patientinnen die teure und belastende Kontrastmittelröntgenuntersuchung ersparen." Quelle: www.aerztezeitung.de

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Fri, 03 Sep 2010 00:01:00 +0200 http://www.pta-aktuell.de/startseite/news/6493-Ursache-von-Krampfadern-durch-Blutprobe-feststellbar/ Aktuelle Meldungen kontakt@pta-aktuell.de (DIE PTA in der Apotheke)
Süßgier drückt HDL-Cholesterin-Wert http://www.pta-aktuell.de/startseite/news/6489-Suessgier-drueckt-HDL-Cholesterin-Wert/ Abbildung © Rocha - Fotolia.com © Rocha - Fotolia.com

Die Vorliebe vieler Menschen für stark gesüßte Speisen und Getränke könnte sich für das Herz bitter rächen. Denn wer besonders viel Zucker zu sich nimmt, muss mit einem ungünstigen Fettprofil rechnen.

Für ihre Studie stützte sich eine Forschergruppe aus Atlanta auf 6113 Teilnehmer des National Health and Nutrition Examination Survey (NHANES) aus den Jahren 1999 bis 2006. Anhand ihrer Angaben zur Ernährung teilte man die Probanden in fünf Zuckerverbrauchsklassen ein – von < 5 % der Gesamtkalorien bis mindestens 25 %. Außerdem setzte man den Süßkonsum in Bezug zu den Blutfetten.

Dabei zeigte sich ein signifikanter Trend: Die Quintile mit dem geringsten Bedarf wurde mit dem besten HDL-Cholesterinwert (58,7 mg/dl) belohnt, mit steigender Schleckerei gings Schritt für Schritt runter bis auf 47,7 mg/dl. Ebenso umgekehrt bei den Triglyzeriden – niedrige Werte für die „Zuckerknauserer“, hohe für die Schleckermäulchen. Erstaunlich: Beim LDL profitierten nur die Frauen. Im Mittel wurden 15,8 % der Kalorien als Zucker verzehrt. Quelle: www.medical-tribune.de

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Thu, 02 Sep 2010 00:01:00 +0200 http://www.pta-aktuell.de/startseite/news/6489-Suessgier-drueckt-HDL-Cholesterin-Wert/ Aktuelle Meldungen kontakt@pta-aktuell.de (DIE PTA in der Apotheke)
Chronisch müde durch Viren? http://www.pta-aktuell.de/startseite/news/6486-Chronisch-muede-durch-Viren/ Abbildung © Gravicapa - Fotolia.com © Gravicapa - Fotolia.com

Das chronische Müdigkeitssyndrom (CFS) könnte eine virale Ursache haben. Bei der Analyse von Blutzellen aus CFS-Patienten wurden Gensequenzen eines Retrovirus gefunden.

Das chronische Müdigkeits- oder Fatigue-Syndrom (CFS) ist durch neurologische und immunologische Symptome charakterisiert. Die Ursache dieser den Patienten hemmenden und schwächenden Erkrankung ist bisher jedoch unbekannt. Die Ergebnisse einer Studie aus den USA ziehen jetzt eine Verbindung von CFS zu Retroviren. Die US-Forscher untersuchten mononukleäre Zellen des peripheren Blutes von 37 Patienten mit einer CFS-Diagnose. Bei 32 dieser Patienten fanden sie Gensequenzen ähnlich dem Murinen-Leukämievirus (MLV oder MuLV).

Weitere Forschungen sollen nun klären, ob solche Sequenzen auch in anderen Gruppen von Patienten gefunden werden und ob das MLV eine chronische Müdigkeit triggern kann, teilen die Herausgeber von PNAS mit. Die Studie wird in der nächsten Ausgabe der Zeitschrift publiziert. Quelle: www.aerztezeitung.de

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Wed, 01 Sep 2010 00:01:00 +0200 http://www.pta-aktuell.de/startseite/news/6486-Chronisch-muede-durch-Viren/ Aktuelle Meldungen kontakt@pta-aktuell.de (DIE PTA in der Apotheke)