Die PTA in der Apotheke http://www.pta-aktuell.de/ Aktuelle Meldungen aus dem Bereich der PTA in der Apotheke. de-de Fri, 18 May 2012 00:01:00 +0200 Fri, 18 May 2012 00:01:00 +0200 YUM Aorta Framework Apothekenbetriebsordnung/ApBetrO: Übergangsfristen: Maximal zwei Jahre http://www.pta-aktuell.de/startseite/news/8182-Uebergangsfristen-Maximal-zwei-Jahre/ Abbildung © beermedia - Fotolia.com © beermedia - Fotolia.com

Auch wenn die ganz großen Änderungen ausgeblieben sind: Mit der neuen Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO) kommen trotzdem eine ganze Reihe Neuerungen auf die Apotheken zu.

Aber nicht jede Investition muss sofort getätigt werden, denn die Verordnung sieht in einigen Punkten Schonfristen vor. Und selbst diese Regelungen bieten Spielräume für Interpretationen.

„Die Übergangsfristen betragen meist zwei Jahre: Diese Zeit ist für die Einführung des QMS vorgesehen, ebenso für die Abtrennung von Großhandelsräumen und die Einrichtung von Schleusen für Räume zum Verblistern und zur Herstellung von Parenteralia“, sagt Thoralf Kühne, stellvertretender Geschäftsführer der Landesapothekerkammer Thüringen. „Auch für die Einrichtung der separaten Räume für das Stellen und Verblistern sind zwei Jahre vorgegeben. Eine Übergangsfrist von einem Jahr gibt es für die Einrichtung von Reinraumklassen.“

Darüber hinaus gebe es viele Fragen, die noch nicht abschließend geklärt seien: Offen sei beispielsweise noch, ob auch Übergangsfristen für Apotheken vorgesehen sind, die erst nach Inkrafttreten der neuen ApBetrO eröffnet werden. Nicht explizit festgelegt ist laut Kühne außerdem, ob Krankenhausapotheken sich ebenfalls auf die Übergangsfristen zum Beispiel für die Einführung des QMS oder die Parenteralia-Herstellung berufen können. Noch ist die Novellierung nicht rechtskräftig, die offizielle Verabschiedung wird für Juni erwartet. Quelle: apotheke-adhoc.de

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Fri, 18 May 2012 00:01:00 +0200 http://www.pta-aktuell.de/startseite/news/8182-Uebergangsfristen-Maximal-zwei-Jahre/ Aktuelle Meldungen kontakt@pta-aktuell.de (DIE PTA in der Apotheke)
Darmflora/Durchfall: Probiotika gegen Antibiotika-Diarrhö http://www.pta-aktuell.de/startseite/news/8183-Probiotika-gegen-Antibiotika-Diarrhoe/ Abbildung © masterzphotofo - Fotolia.com © masterzphotofo - Fotolia.com

Die Einnahme von Probiotika senkt das Risiko, während einer Antibiotikatherapie an einer Diarrhoe zu erkranken. Zu dieser Einschätzung gelangt ein Forscherteam im US-amerikanischen Ärzteblatt.

Ihre Meta-Analyse lässt aber offen, welche Bakterien für welches Antibiotikum am besten geeignet sind. Jede Antibiotikatherapie führt zu einer Störung der Darmflora. Eine mögliche Folge ist eine Diarrhö, unter der etwa 30 Prozent der Patienten klagen und die ein häufiger Grund für den vorzeitigen Abbruch der Therapie ist.

Die Einname von Probiotika, das sind Nahrungsergänzungsmittel mit lebenden Bakterien, sind eine plausible Gegenmaßnahme, Ihre Wirksamkeit ist jedoch nicht sicher belegt - obwohl es keinen Mangel an Studien gibt. Susanne Hempel von der Rand Corporation, einem unabhängigen Think Tank mit Sitz in Santa Monica in Kalifornien, konnte 82 randomisierte kontrollierte Studien mit 11 811 Patienten ausfindig machen.

Die Auswertung in einer Meta-Analyse ergab, dass die Einnahme von Probiotika mit einer Reduktion des Erkrankungsrisikos um 42 Prozent verbunden ist. Die getesteten Probiotika enthielten verschiedene Bakterien, die sicherlich von den Antibiotika unterschiedlich angegriffen werden. Es ist deshalb denkbar, dass bestimmte Probiotika bei einzelnen Antibiotika besser wirken. Die Forscher fanden aber bisher noch keine Hinweise, die bei der Auswahl helfen könnten. Quelle: rme/aerzteblatt.de

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Thu, 17 May 2012 00:01:00 +0200 http://www.pta-aktuell.de/startseite/news/8183-Probiotika-gegen-Antibiotika-Diarrhoe/ Aktuelle Meldungen kontakt@pta-aktuell.de (DIE PTA in der Apotheke)
Hypertonie/Bluthochdruck: Vitamin D gegen hohen Butdruck? http://www.pta-aktuell.de/startseite/news/8181-Vitamin-D-gegen-hohen-Butdruck/ Abbildung © bilderbox.com © bilderbox.com

In einer neuen, in Dänemark durchgeführten Doppelblindstudie senkten Hypertoniker signifikant ihren zentralen Blutdruck, wenn sie in den Wintermonaten Vitamin D substituierten.

Nach den Befunden von mehreren Beobachtungsstudien ist Bluthochdruck deutlich mit einem schlechten Vitamin-D-Status assoziiert. Experten gehen davon aus, dass ein Vitamin-D-Mangel die Entwicklung einer Hypertonie begünstigt, wenngleich die Mechanismen noch nicht ganz verstanden sind. Erst kürzlich stießen US-Untersucher bei einer Analyse von epidemiologischen Daten der Beobachtungsstudie NHANES auf einen signifikanten Zusammenhang zwischen der kardiovaskulären Mortalität von Hypertonikern und dem Vitamin-D-Spiegel.

Da stellt sich natürlich die Frage, ob Hochdruckpatienten von einer Vitamin-D-Substitution profitieren. Eine erste Antwort gibt nun eine kleine, aber doppelblinde Interventionsstudie aus Dänemark, deren Ergebnisse kürzlich auf der Jahrestagung der European Society of Hypertension vorgestellt wurden. An der Studie nahmen 130 Hypertonie-Patienten teil, von denen 112 für die Auswertung zur Verfügung standen. Die Hälfte der Patienten nahm im Winterhalbjahr über 20 Monate Cholecalciferol in einer Dosierung von 3000 IU ein.

Wie sich zeigte, führte diese Substitution zu einer signifikanten Erhöhung der Vitamin-D-Spiegel (um 62 nmol/l) und des Kalziums sowie zu einer Suppression von p-PTH. Dies resultierte zwar nicht, wie erhofft, in einer Senkung der 24-Stunden-Blutdruckwerte, wohl aber in einer Reduktion sowohl der Blutdruckwerte bei Messung in der Sprechstunde als auch des zentralen Blutdruckes um 6,8/1,7 mmHg.

Bei ausschließlicher Betrachtung jener 92 Patienten, die einen Vitamin-D-Mangel aufwiesen, führte die Vitamin-D-Substitution auch zu einer Senkung des 24-Stunden-Blutdruckes um 3,7/2,7 mmHg, was an der Grenze zur statistischen Signifikanz lag. "Als Kliniker verlasse ich mich lieber auf die Werte der Blutdrucklangzeitmessung als auf den zentralen Blutdruck", erklärte Studienautor Dr. Thomas Larsen vom Holstebro Hospital.

Er verwies darauf, dass die Studie doch sehr klein war, alle Ergebnisse aber in die richtige Richtung gingen. Nun sollten größere Studien mit längerer Beobachtungsdauer starten. Häufiger auf Vitamin D zu testen und gegebenenfalls bestehende Defizite auszugleichen, scheint auf jeden Fall eine gute Idee. Dies zeigt allein die Tatsache, dass 92 der 130 Studienpatienten einen Vitamin-D-Mangel aufwiesen, obgleich in Dänemark generell empfohlen wird, dass über 70-jährige täglich 800 IU Vitamin D für die Knochengesundheit einnehmen sollen. Quelle: DE/aerztezeitung.de

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Wed, 16 May 2012 00:01:00 +0200 http://www.pta-aktuell.de/startseite/news/8181-Vitamin-D-gegen-hohen-Butdruck/ Aktuelle Meldungen kontakt@pta-aktuell.de (DIE PTA in der Apotheke)
Kontrazeptiva: Thrombose bei hormonellen Verhütungsmitteln http://www.pta-aktuell.de/startseite/news/8180-Thrombose-bei-hormonellen-Verhuetungsmitteln/ Abbildung © thingamajiggs - Fotolia.com © thingamajiggs - Fotolia.com

Dänische Forscher haben das Risiko verschiedener hormoneller Verhütungsmittel für venöse Thrombosen untersucht.

Transdermale Pflaster und Vaginalringe erhöhen demnach das Thromboserisiko mehr als orale Standard-Kontrazeptiva, während subkutan implantierte Hormonstäbchen es in geringerem Umfang erhöhen. Für intrauterine Systeme, die Levonorgestrel abgeben (Hormonspirale), war das Risiko vergleichbar mit dem gleichaltriger Frauen, die nicht hormonell verhüten. In absoluten Zahlen betrachtet sind Thrombosen jedoch selten.

Die Gynäkologen um Professor Dr. Øjvind Lidegaard von der Universität Kopenhagen untersuchten die Daten aller nicht schwangeren dänischen Frauen im Alter von 15 bis 49 Jahren über einen Zeitraum von neun Jahren. Bei den mehr als 1,6 Millionen Mädchen und Frauen entspricht dies rund 9,5 Millionen Patientenjahren. Ausschlusskriterium für die Bewertung waren thrombotische Erkrankungen oder Krebs in der Vorgeschichte. Insgesamt traten 5287 erstmalige venöse Thrombosen auf, in 3434 Fällen wurde die Diagnose bestätigt.

Die Frauen, die keine hormonellen Verhütungsmittel nutzen, hatten ein Thromboserisiko von 2,1 Ereignissen pro 10.000 Frauenjahre. Mit diesem Standard und unter Berücksichtung anderer Risikofaktoren wie dem Alter verglichen die Forscher nun die hormonellen Kontrazeptiva. Demnach liegt das Thromboserisiko bei Benutzung transdermaler Verhütungspflaster 7,9-mal höher als ohne hormonelle Verhütung (9,7 Ereignisse pro 10.000 Frauenjahre). Der Hormone abgebende Vaginalring erhöht das Risiko um das 6,5-Fache (7,8 Ereignisse). Mit subkutan implantierten Stäbchen stieg das Risiko nur um das 1,4-Fache. Eine Levonorgestrel-abgebende Spirale erhöhte das Risiko im Vergleich zur Grundpopulation nicht.

Die Forscher verglichen die alternativen Verhütungsmittel auch mit oralen Kontrazeptiva. Dabei galten Pillen als Referenz, die Levonorgestrel als Gestagenkomponente sowie 30 bis 40 Mikrogramm Estrogen enthielten. Für transdermale Pflaster stieg das relative Risiko um den Faktor 2,3, für den Vaginalring um 1,9. Stäbchen und Spirale lagen darunter. Für ihre Bewertung griffen die Gynäkologen auf nationale Register Dänemarks zurück. Die Studie ist im Fachjournal «British Medical Journal» veröffentlicht. Quelle: db/pharmazeutische-zeitung.de

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Tue, 15 May 2012 00:01:00 +0200 http://www.pta-aktuell.de/startseite/news/8180-Thrombose-bei-hormonellen-Verhuetungsmitteln/ Aktuelle Meldungen kontakt@pta-aktuell.de (DIE PTA in der Apotheke)
E-Zigarette: BfR: Gesundheitsrisiko Liquids http://www.pta-aktuell.de/startseite/news/8178-BfR-Gesundheitsrisiko-Liquids/ Abbildung © Pixelot - Fotolia.com © Pixelot - Fotolia.com

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat jetzt einige typische Inhaltsstoffe von E-Zigaretten-Liquids (Nikotin, Zusatz- und Aromastoffe wie Menthol, Linalool u. a.) bewertet.

Die Dämpfe dieser Substanzen können die Gesundheit von E-Rauchern beeinträchtigen. Gefahren für Dritte sind nach derzeitigem Kenntnisstand nicht auszuschließen, heißt es in einer Mitteilung des BfR.

Angesichts eines großen und wachsenden Produktspektrums an Liquids für E-Zigaretten ist nicht im Detail bekannt, was ein E-Raucher im konkreten Fall tatsächlich inhaliert, beziehungsweise ausatmet und mit welchen Schadstoffen die Atemluft belastet wird.

Durch den Einsatz von nachfüllbaren Kartuschen haben die Konsumenten nahezu unbegrenzte Möglichkeiten zum Experimentieren und Zusammenstellen eigener Liquids, wobei auch Konzentrate und bedenkliche Substanzen verwendet werden können. Eine Bewertung der tatsächlichen Risiken für Unbeteiligte ist daher nicht möglich.

Zum Schutz von Verbrauchern sollten E-Zigaretten deshalb in Nichtraucherbereichen herkömmlichen Tabakprodukten gleichgestellt sein "Das Rauchen von E-Zigaretten sollte nur in Raucherzonen erlaubt sein", wird BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel in der Mitteilung zitiert. "So können E-Zigaretten Passivraucher nicht gesundheitlich beeinträchtigen." Quelle: eb/aerztezeitung.de

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Mon, 14 May 2012 00:01:00 +0200 http://www.pta-aktuell.de/startseite/news/8178-BfR-Gesundheitsrisiko-Liquids/ Aktuelle Meldungen kontakt@pta-aktuell.de (DIE PTA in der Apotheke)
Impfung/Kinderkrankheiten: Kita-Platz nur noch mit Impfnachweis? http://www.pta-aktuell.de/startseite/news/8177-Kita-Platz-nur-noch-mit-Impfnachweis/ Abbildung © Jaimie Duplass - Fotolia.com © Jaimie Duplass - Fotolia.com

Ein Platz in einer staatlich finanzierten Kindertagesstätte sollte nach Auffassung von Kinderärzten an den Nachweis bestimmter Schutzimpfungen gekoppelt sein.

«Die Kinder sollten gegen Krankheiten, die von Mensch zu Mensch übertragbar sind, geimpft sein, wenn sie in die Kita kommen. Nur so ist zu verhindern, dass sich beispielsweise Masern immer wieder gehäuft ausbreiten», sagte Ulrich Fegeler, Sprecher des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte, Mitte letzter Woche auf einem Gesundheitsforum in Berlin. Auch die hochansteckenden Windpocken (Varizellen) zählten dazu. «Das Virus ist nicht so harmlos, wie viele denken, sondern vor allem bei chronisch kranken und immunsupprimierten Kindern und Erwachsenen aggressiv», sagte Fegeler. Die von der Ständigen Impfkommission empfohlenen Impfungen gegen von Mensch zu Mensch übertragbare Krankheiten sollten deshalb mit Kita-Eintritt abgehakt sein.

Insgesamt müsse sich der Schwerpunkt von der Früherkennung bereits vorhandener Erkrankungen hin zur Prävention verlagern, forderten die Kinderärzte. Dazu seien künftig nicht nur jährliche Vorsorgeuntersuchungen, sondern auch ein erweitertes Beratungsprofil wünschenswert. Quelle: dpa/pharmazeutische-zeitung.de

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Sun, 13 May 2012 00:01:00 +0200 http://www.pta-aktuell.de/startseite/news/8177-Kita-Platz-nur-noch-mit-Impfnachweis/ Aktuelle Meldungen kontakt@pta-aktuell.de (DIE PTA in der Apotheke)
PTA-Fortbildung http://www.pta-aktuell.de/startseite/news/7766-PTA-Fortbildung/ Abbildung © PK-Photos / www.istockphoto.com © PK-Photos / www.istockphoto.com

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Sun, 13 May 2012 00:00:55 +0200 http://www.pta-aktuell.de/startseite/news/7766-PTA-Fortbildung/ Aktuelle Meldungen kontakt@pta-aktuell.de (DIE PTA in der Apotheke)
AMG-Novelle: Apothekenhonorar: Zeit wird knapp http://www.pta-aktuell.de/startseite/news/8176-Apothekenhonorar-Zeit-wird-knapp/ Abbildung © Falko Matte - Fotolia.com © Falko Matte - Fotolia.com

Wenn die Zuschläge für BtM-Abgabe, Nacht- und Notdienst oder Rezepturen noch mit der AMG-Novelle angepasst werden sollen, müsste die Koalition bis zum 23. Mai einen entsprechenden Änderungsantrag vorlegen.

An diesem Tag findet im Gesundheitsausschuss des Bundestages die öffentliche Anhörung zu dem Gesetzespaket statt. Bis dann müssen alle Vorschläge vorliegen. Nur das Fixhonorar könnte das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) auch später per Rechtsverordnung anpassen.

Bei der Sitzung des Gesundheitsausschusses vom Mittwoch haben die Gesundheitsexperten der Bundestagsfraktionen den Termin für die öffentliche Anhörung zur AMG-Novelle gesetzt. Damit die Fachverbände zu allen wesentlichen Punkten Stellung beziehen können, müssen alle Anträge, die den Charakter des Gesetzes prägen, bis dahin eingebracht sein. Natürlich könnte die Koalition auch nach dem 23. Mai noch eine solche Änderung vorlegen. Dann wäre allerdings eine neue öffentliche Anhörung nötig.

Die ABDA hatte parallel zur Anhebung der 8,10 Euro gefordert, die Leistungszuschläge zu ändern. In den kommenden zwei Wochen müssen sich die Koalitionsfraktionen und das BMG also grundsätzlich einigen, ob sie die Zusatzhonorare mit der AMG-Novelle erhöhen oder in einem separaten Verfahren die Packungspauschale anpassen.

Die Apotheker warten auch darauf, dass die Koalition sich in Sachen Kassenabschlag festlegt: Die Unionsfraktion hatte in Aussicht gestellt, die Verhandlungsbasis für den Abschlag für das kommende Jahr gesetzlich bei 1,75 Euro festzulegen. Eine entsprechende Regelung müsste ebenfalls in der AMG-Novelle verankert werden.

Weil die Koalition das Apothekenhonorar vor den NRW-Wahlen ausgeklammert hat, dürfte es ab der kommenden Woche spannend werden. Rein theoretisch hat Schwarz-Gelb aber bis zum Tag vor der Anhörung Zeit, einen entsprechenden Änderungsantrag zu entwerfen. Quelle: apotheke-adhoc.de

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Sat, 12 May 2012 00:01:00 +0200 http://www.pta-aktuell.de/startseite/news/8176-Apothekenhonorar-Zeit-wird-knapp/ Aktuelle Meldungen kontakt@pta-aktuell.de (DIE PTA in der Apotheke)
Gesundheitssystem/Krankenkassen: Das Problem mit Rabattverträgen http://www.pta-aktuell.de/startseite/news/8175-Das-Problem-mit-Rabattvertraegen/ Abbildung © vege - Fotolia.com © vege - Fotolia.com

Nach Ansicht des Vorsitzenden des Deutschen Apothekerverbandes (DAV), Fritz Becker, setzen viele Krankenkassen bei der Konzeption von Rabattverträgen immer noch falsche Schwerpunkte.

Sie setzten ausschließlich auf den Preis. Stattdessen sollten sie die Bedürfnisse ihrer Versicherten stärker im Blick haben. Beckers Appell an die Kassen: «Stellen Sie die Versorgungsqualität Ihrer Versicherten wieder stärker in das Zentrum Ihres Handelns, auch wenn es dabei ein paar Euro weniger Rabatt von der Industrie gibt.» Diese eindimensionale Fokussierung auf den Preis bringe Nachteile für die Patienten. Becker: «Es kommt immer wieder zu Problemen bei der Umstellung. Eine unzweckmäßige Herstellerauswahl kann zu Lieferengpässen in der Apotheke führen oder Verwirrung bei den Patienten stiften.»

Die Patienten werden vom häufigen Präparatewechsel verunsichert, für die Apotheker bedeuten die Rabattverträge erhebliche Mehrarbeit. Für die Apotheken habe sich der Beratungsaufwand deutlich erhöht, sagt Becker. Dies müsse sich auch in der Vergütung der Apotheker widerspiegeln. «Diese Mehrleistung ist auf Dauer ohne eine Anpassung der Honorierung nicht tragbar.»

Die Zahl der Rabattverträge steigt kontinuierlich weiter. Waren 2009 noch 26 900 PZN davon betroffen, so stieg die Zahl bis zum Jahresende 2011 auf 28 500. Zum 1. April dieses Jahres starteten zahlreiche Kassen eine weitere Rabattrunde. Mit den Rabattverträgen sparten die Krankenkassen nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums im Jahr 2011 1,6 Milliarden Euro. Rund doppelt so viel wie zwei Jahre zuvor. Quelle: dr/pharmazeutische-zeitung.de

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Fri, 11 May 2012 00:01:00 +0200 http://www.pta-aktuell.de/startseite/news/8175-Das-Problem-mit-Rabattvertraegen/ Aktuelle Meldungen kontakt@pta-aktuell.de (DIE PTA in der Apotheke)
Apothekenbetriebsordnung : Kabinett verabschiedet neue ApBetrO http://www.pta-aktuell.de/startseite/news/8174-Kabinett-verabschiedet-neue-ApBetrO/ Abbildung © elxeneize - Fotolia.com © elxeneize - Fotolia.com

Die Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO) hat ihre letzte Hürde genommen und könnte am 1. Juni in Kraft treten.

Das Bundeskabinett hat die Verordnung inklusive aller vom Bundesrat hinzugefügten Änderungen durchgewunken. Damit endet eine gesetzgeberische Odyssee: Nach mehreren Entwürfen und mehr als 30 Änderungen im Bundesratsverfahren ist von der ersten Version nicht viel übrig geblieben.

Für die Apotheken bringt die ApBetrO trotzdem diverse Neuerungen mit sich: So muss jede Apotheke ein Qualitätsmanagementsystem (QMS) betreiben. Weiterhin dürfen Pharmazeuten, die gleichzeitig einen Großhandelsbetrieb führen, diesen nicht mehr in den Räumen der Offizin betreiben. Zudem muss den Patienten bei der Medikamentenabgabe aktiv eine Beratung angeboten werden. Für behinderte Patienten muss jede Apotheke einen barrierefreien Zugang garantieren.

Einige brisante Pläne von Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) fanden allerdings nicht ihren Weg in die ApBetrO: So sollten Filialapotheken von wichtigen Anforderungen befreit werden. Das BMG wollte weder eine Rezeptur noch ein Labor vorschreiben. Auch beim Notdienst sollten die Vorschriften Filialverbünde gelockert werden. Bahr wollte zudem den Botendienst liberalisieren.

Nach heftigen Protesten aus der Unionsfraktion hatte das BMG allerdings einen neuen Entwurf vorgelegt, in dem einige der Erleichterungen nicht mehr vorhanden waren. Durch das Bundesratsverfahren wurden danach diverse Paragraphen gestrichen und einige neue hinzugefügt. Letztlich ließ Bahr prüfen, ob die ApBetrO in ihrer neuen Fassung überhaupt noch sein liberale Handschrift enthält.

Das BMG entschied sich trotz aller Änderungen dazu, die ApBetrO nicht zu streichen, sondern sie dem Kabinett vorzulegen. Beim Ministertreffen gestern Vormittag stand die ApBetrO auf der sogenannten „Top-1-Liste“. Dort werden Gesetzesinitiativen geführt, die von der Regierung ohne Aussprache im Paket durchgewunken und somit beschlossen werden. Quelle: apotheke-adhoc.de

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Thu, 10 May 2012 00:01:00 +0200 http://www.pta-aktuell.de/startseite/news/8174-Kabinett-verabschiedet-neue-ApBetrO/ Aktuelle Meldungen kontakt@pta-aktuell.de (DIE PTA in der Apotheke)