Gepflegte Hände und Füße

Medical Wellness

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Unsere Hände haben nach dem langen, harten Winter einiges hinter sich. Und sobald der Sommer naht, ist das Thema Fußpflege gefragter denn je. Geben Sie Ihren Kunden wertvolle Tipps zur Hand- und Fußpflege.

Die Hände sind unsere Visitenkarte. Jetzt ist es an der Zeit, sie mit einer Extraportion Pflege aus ihrem Winterschlaf zu wecken. Gewusst wie verschwinden Grauschleier und raue Stellen. Nicht nur das: Nägel und Nagelhaut sind bei vielen Kunden besonders trocken, neigen zu Einrissen und schlimmstenfalls entwickeln sich daraus Entzündungen. Regelmäßig pflegen lautet die Devise. Das Apothekensortiment hat dafür einiges im Angebot.

Weiche Hände (k)ein Problem? Kälte, trockene Heizungsluft, Umwelteinflüsse und nicht zuletzt das Alter hinterlassen Zeichen und bringen Hände zum Altern. Damit Hände weich und geschmeidig bleiben und Altersflecken wenig Chancen haben, heißt es cremen – am besten täglich! Empfehlenswert sind „Anti-Ageing-Handcremes“, die es in ausgezeichneter Qualität im Apothekensegment gibt. Wenn es schnell gehen muss, eignen sich Zwei-in-Eins-Produkte, welche Hände und Nägel gleichzeitig pflegen. Besonders vor dem zu Bett gehen empfiehlt sich eine Extraportion Pflege. Reichhaltigere Produkte versorgen Hände über Nacht mit einem Plus an Feuchtigkeit und Fett. Spezielle Nagelcremes oder -öle vor dem Eincremen in Nägel und Nagelhaut einmassieren. So haben Risse in der Nagelhaut keine Chance.

Nagelpflege hilft auch bei trockenen, splittrigen Nägeln. Auch tägliche Gymnastik hält Hände elastisch und fit: Zwischendurch Arme anwinkeln, Hände immer wieder zur Faust ballen und öffnen. Anschließend Handgelenke kreisen und Hände in alle Himmelsrichtungen drehen. Das lässt sich prima mit dem Eincremen kombinieren. Ebenso eignet sich ein Igelball für Hände und Füße: Er fördert die Durchblutung und wirkt gegen Stress.

Weil’s schön macht: Fußpflege Nichts ist unattraktiver als ungepflegte Füße. Deshalb gilt: Mindestens einmal im Monat Füße baden, sanft die Hornhaut entfernen, peelen, Nägel feilen und eincremen. Ein Fußband entspannt und bietet dafür die optimale Vorbereitung, am besten in einer Wanne mit 37 bis 39 Grad warmem Wasser. Das Sortiment an Badezusätzen ist immens: ob belebend, entspannend oder desodorierend, für jedes Bedürfnis ist etwas dabei.

Füße fünf bis zehn Minuten im warmen Nass lassen, anschließend gründlich abtrocknen – auch zwischen den Zehen. Die nun erweichte Hornhaut mit einem Bimsstein oder einer speziellen Hornhautfeile abrubbeln. Besonders weich werden Füße, wenn sie anschließend mit einem Fußpeeling verwöhnt werden. Dann heißt es Nägel in Form bringen, mittels feiner Nagelschere. Nägel gerade schneiden, Seiten und scharfe Kanten mit einer Glasnagelfeile oder Sandblattfeile in Form bringen. Überschüssige Nagelhaut nicht wegschneiden, sondern mit einem Orangenholzstäbchen zurück schieben. Unlackierte Nägel mit einer Polierfeile auf Hochglanz bringen. So wirken sie gepflegt und edel.

Wenn Nagellack auf die Füße kommt, sollten die Nägel trocken und fettfrei sein. Tipp: Damit der Lack besser und schneller trocknet, Fußdeo auf den kurz angetrockneten Lack sprühen. Zum krönenden Abschluss Füße mit spezieller Creme oder Lotion verwöhnen. Besonders bewährt haben sich Produkte mit Urea. Sie glätten raue Stellen, schützen vor erneuter Hornhautbildung und halten Füße samtig weich. Neigt ein Kunde zu transpirierenden Füßen, empfehlen Sie zusätzlich ein Fußdeo oder eine Pflegecreme mit integriertem Deoschutz. Füße sollten mindestens einmal täglich eingecremt werden, damit sie weich und gesund bleiben.

Tipps gegen Blasen, Brennen und schwere Beine Sobald Füße ohne Strümpfe in Schuhe dürfen, geht es los: Kunden klagen über Blasen, brennende Fußsohlen, Druckstellen und schwere Beine. Auch hier können Sie helfen. Damit neue Schuhe nicht drücken, mit Dehnungsspray aus dem Schuhgeschäft an besonders engen Stellen einsprühen. Wunderbare Helfer sind Anti-Blasensticks oder -gel aus Ihrem Sortiment. Auf Fersen, Zehen, Ballen oder Fußgelenke aufgetragen, schützen sie effektiv vor Blasen und Brennen. Hat sich doch eine Blase gebildet, bieten spezielle Pflaster schnelle Rettung. Wohltuendes Gehen und stehen klappt mit Gelpads. Sie gibt es in zahlreichen Formen: zum Unterkleben von Riemchen, als Gelmantel in engen Schuhen oder Badesandalen.

Halt und Entspannung für Ballen und Ferse bieten großflächige Gelkissen. Sie werden einfach auf die Sohle an Ballen und Ferse geklebt. Bei schweren Beinen und Füßen helfen kühlende Beinsprays und -cremes. Nach dem Auftragen wirken sie angenehm kühlend. Dank erfrischenden und durchblutungsfördernden Inhaltsstoffen wie Minze, Arnika und Rosskastanie kommen müde Beine wieder auf Trab.

Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Die PTA IN DER APOTHEKE 05/10 ab Seite 30.

Kirsten Metternich

Stichworte: Blasen, Fußpflege, Füße, Handcreme, Hände, Körperpflege, Nagelpflege, Wellness, schwere Beine

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