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Durch einfache Verhaltensregeln können Betroffene viel tun, um ihrer allergiegeplagten Nase Linderung zu verschaffen.
Etwa jedes zehnte Kind und jeder zwanzigste Erwachsene reagieren allergisch auf Pollen – viele Ihrer Kunden verlangen daher aktuell nach Produkten, die ihren Beschwerden wie Niesen und Schnupfen Abhilfe verschaffen. Für die Selbstmedikation gibt es verschiedene antiallergisch wirkende Medikamente, mit denen leichtere Formen des Heuschnupfens auch über längere Zeit behandelt werden können. Geben Sie den Betroffenen zudem hilfreiche Tipps, wie sie den Pollen möglichst aus dem Weg gehen können.
Maßnahmen für den Alltag So bleibt das Schlafzimmer weitgehend frei von Pollen, wenn man die Kleidung in einem anderen Zimmer wechselt und sich abends vor dem Schlafengehen die Haare wäscht. An Gardinen haften Pollen besonders leicht; sie sollten häufig gereinigt oder durch Jalousien ersetzt werden. Tägliches Staubsaugen der Teppichböden, möglichst mit einem Filter für Schwebstoffe, hilft ebenfalls gegen die Allergieauslöser. Langfristig sind glatte Bodenbeläge wie Laminat oder Parkett eine Alternative.
Beim Autofahren bleiben die Fenster am besten geschlossen oder man benutzt einen Pollenfilter – der allerdings auch jährlich gewechselt werden muss. Wer Heuschnupfen hat, sollte die Wohnung in den Zeiten lüften, wenn möglichst wenige Pollen fliegen: In Städten sollten die Fenster am besten in den frühen Morgenstunden geöffnet werden, auf dem Land hingegen am späten Abend. Nach einem Regenschauer ist die Luft besonders rein, da feuchte Pollen schlechter fliegen können. Heuschnupfen- Geplagte machen am besten im Hochgebirge oder am Meer Urlaub, denn hier ist die Pollenbelastung gering.
Nase zu? Bei Heuschnupfen sollten Nasensprays gegen Erkältungsschnupfen, wenn überhaupt, nur kurzfristig eingesetzt werden. Typisch ist hier ein Fließschnupfen mit einem fast wasserklaren, dünnflüssigen Sekret. Er tritt häufig saisonal auf und kann je nach Pollenbelastung mehrere Wochen lang andauern. Nasensprays gegen eine verstopfte Nase sollten hingegen nicht länger als maximal eine Woche angewendet werden.
Sie wirken zusammenziehend auf die Blutgefäße in der Nasenschleimhaut und dadurch abschwellend. Zudem trocknen sie die Nasenschleimhäute aus und können zur Gewöhnung führen. Parallel können Meerwasser-Nasensprays eingesetzt werden, die, wenn sie zusätzlich Dexpanthenol enthalten, die die empfindsame Nasenschleimhaut nicht nur befeuchten, sondern auch noch pflegen. Quelle: www.abda.de
Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Die PTA IN DER APOTHEKE 05/10 auf Seite 19.
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