PIA POWER TRAINING

Die „Apotheken-Soap“ Teil 4

Abbildung © Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG © Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG

Die Fortbildung geht weiter, diesmal mit dem Thema Aktionsmanagement. Inhalte sind das Organisieren von Aktionen und Kundenseminaren sowie Zugaben, Warenproben und Geschenke.

Von der Theorie zur Praxis: Das Team der Herz-Apotheke setzt sich zusammen, sammelt Ideen und stellt einen Jahresaktionsplan auf. Dabei ist es wichtig, folgende Parameter zu beachten: Wie hoch ist das Budget? Welche Themen und Events sind für die Kunden interessant? Wie viele Aktionen können durchgeführt werden, wann sollen diese stattfinden und welche Kooperationspartner können mit ins Boot geholt werden?

Die Teilnehmer des PIA POWER TRAININGS erfahren, dass es folgende Aktionen gibt:

  • frei gewählte
  • saisonale
  • indikationsbezogene
  • imagefördernde
  • produktorientierte sowie
  • Trittbrettaktionen (bezogen auf allgemeine Gesundheitstage oder Aktionen von Vereinen und Institutionen)

Teamgedanke zählt  Der Chef der Herz-Apotheke legt großen Wert darauf, dass die Aktionen vom gesamten Team durchgeführt werden – und Team steht hier nicht synonym für „Toll, ein anderer machts“. Es gibt einen Verantwortlichen, seine Macher, Helfer und alle anderen Mitglieder des Teams begleiten die Aktion aktiv. Vorab werden „To-do-Listen“ aufgestellt, damit jeder weiß, was er zu tun hat. Auch die älteren Mitglieder des Teams kommen trotz der vielen Anglizismen gut mit dieser Art von Organisation zurecht.

Rund um den Aktionstag  Eine Aktion zum Thema „Schmerz lass nach“ wird geplant, die am entsprechenden Tag den Kundenvortrag eines externen Referenten vorsieht. Da hierfür mindestens 50 Zuhörer eingeplant sind sind, werden die Kunden per Mailing informiert und eingeladen. Vor der Aktion wird das Schaufenster mit Plakaten gestaltet, welche die verschiedenen Schmerzthemen aufzeigen.

Gemeinsam entwickeln die „Herz- Apothekler“ ein Preisrätsel zum Thema. Am Aktionstag steht der Vorsitzende der Selbsthilfegruppe Schmerz in der Apotheke Rede und Antwort. Die gesamte Aktion verläuft erfolgreich und es kommen sogar über 60 Kunden zu dem Vortrag.

Hard-, Soft- und Futurefacts  Diese Daten werden nach dem Aktionstag zusammengefasst und analysiert, um zu schauen, was gut oder nicht so gut gelaufen ist. So können zukünftige Aktionen optimiert werden. Wichtige Punkte wie Warenproben, Zugaben und Geschenke werden ebenfalls behandelt. Denn wahrscheinlich kennt jeder die Situation: Proben werden großzügig an die Kunden verteilt, wenn dann ein Kunde gezielt nach einer Produktprobe fragt, ist der Vorrat erschöpft. So war es auch in der Herz-Apotheke der Fall.

Fazit  Auch diesmal animieren mich der Text und die Vorgehensweise, selbst mal wieder eine Aktion in die Hand zu nehmen. Selbst wenn es nicht gleich super läuft, so ist es doch möglich aus seinen Fehlern zu lernen und so das Aktionsmanagement zu verbessern. Ich freue mich schon auf Lektion 5, die das Thema Werbung und PR behandelt.

Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Die PTA IN DER APOTHEKE 09/09 ab Seite 19.

Gesche Preißler, gema23@foni.net

Stichworte: Aktion, Aktionsmanagemen, Jahresaktionsplan, Marketing, PIA POWER TRAINING, Werbeaktionen, Werbung

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